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Sonntag, 26. Januar 2014

Ungeküsst soll man nicht schlafen gehn (1936)

Annie Rosar, Hans Moser, Theo Lingen

Ungeküsst soll man nicht schlafen gehn ist eine Verwechslungskomödie von 1936 aus Österreich, sie ist auch bekannt als Liebe, Küsse, Hindernisse und Wer zuletzt küßt....

Handlung:

Ferdinand Unterleitner ist Diener im Hause des Schallplattenfabrikaten Fritz Wiesinger. Als Unterleitner überraschenderweise Logierbesuch von seinem Neffen Franz erhält, glaubt Wiesinger, bei dem smarten jungen Mann handele es sich um den Manager von Edda Vivian, der berühmten Filmschauspielerin. Die ist zurzeit auf Besuch in ihrer Heimatstadt Wien und der nervöse Plattenfabrikant setzt nun alle Hebel in Bewegung, um einen Exklusivvertrag mit ihr auszuhandeln. Dabei hat er jedoch seine Rechnung ohne den wirklichen Manager Miller gemacht. Franz verguckt sich derweil in Dorrit, die Tochter der Wiesingers und sieht sich schließlich genötigt, seinem Schwiegervater in spe den ersehnten Plattenvertrag zu ergattern. Auf einem Wohltätigkeitsball, auf dem Vivian einen Kuss an den Höchstbietenden versteigert, kommt es schließlich zu rasanten Verwicklungen …

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     E.W. Emo
Drehbuch     Fritz Koselka
Produktion     Robert Leistenschneider
Musik     Robert Stolz
Kamera     Harry Stradling
Schnitt     Lisbeth Neumann

Darsteller:

Heinz Rühmann:   Franz Angerer
Liane Haid:   Edda Vivian
Ivan Petrovich:   Prinz Carlo Alba
Theo Lingen:   Toni Miller
Hans Moser:   Direktor Wiesinger
Annie Rosar:   Frau Wiesinger
Susi Lanner:   Dore Wiesinger

Lieder: Ungeküsst soll man nicht schlafen gehn, Ich hätt' so gerne an Dich geglaubt.

http://dfiles.eu/files/xx0o9ca0j

Montag, 29. Juli 2013

Ein Walzer für Dich (1934)


Ein Walzer für Dich ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1934.

Handlung:

Ludovica von Palamo ist das Staatsoberhaupt eines kleinen Fürstentums. Die Minister möchten sie um den Thron bringen und machen sich auf die Suche nach dem verschollenen Thronfolger Prinz Antonio Torelli, der Opernsänger ist. Dieser willigt ein, jedoch nur wenn sein Freund, der Kapellmeister Benjamin Cortes, ihm als Minister zur Seite steht. Ludovica wird von den Ministern heimlich unter Hausarrest gestellt, bis Benjamin bei einem Ausritt auf die ehemalige Regentin stößt...

Stab:

Regie     Georg Zoch
Drehbuch     Georg Zoch, Hans H. Zerlett
Produktion     Vahayn Badal
Musik     Will Meisel
Kamera     Willy Winterstein

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Benjamin Cortez, Kapellmeister
    Louis Graveure: Kammersänger Antonio Torelli
    Camilla Horn: Fürstin Stefanie von Palamo
    Fritz Odemar: Baron Tabanes, Ministerpräsident
    Maria Sazarina: Manja Tabanes
    Adele Sandrock: Exfürstin Ludowica von Palamo
    Theo Lingen: Flint, Impresario

Im Reichskino dauerte der Film 94 Minuten.

Diese Fassung vom Bundesfernsehen ist leider nur 78 Minuten lang, und entspricht wohl der 1954 wiederaufgeführten Version mit dem Titel Hilfe, ich bin Minister.

http://dfiles.eu/files/d9xudjkcf

Montag, 3. Juni 2013

Einbrecher (1930)


Einbrecher ist ein deutscher Spielfilm der Universum Film aus dem Jahr 1930 von Hanns Schwarz, der am 16. Dezember 1930 im Gloria-Palast (Berlin) uraufgeführt wurde. Das Genre des Films wird in der Titelsequenz als musikalische Ehekomödie angegeben.

Handlung:

Renée, die junge, attraktive Frau des älteren und reichen Puppenfabrikanten Dumontier, der selbst insbesondere sprechende Puppen erfindet, ist mit ihrer Ehe unzufrieden. Sie fühlt sich von ihrem Mann bevormundet. Gleichzeitig wird ihr von dem eleganten und charmanten, aber genauso ängstlichen und langweiligen Sérigny, der sich vor ihr gern als Held aufspielt, der Hof gemacht. Dumontier ist sich über die Lage völlig im Klaren und eröffnet Sérigny, dass er nach einem Mann für seine Frau suche, wenn er aber feststelle, dass sie ein Verhältnis haben sollte, würde er den Nebenbuhler sofort erschießen.

Nach einer Auseinandersetzung mit Dumontier nimmt Renée schließlich die Einladung Sérignys zu einem Rendez-vous in seinem Pariser Liebesnest ein. Schon bei ihrem Eintreffen wirkt sie zu Sérignys Unglück kühl und bleibt auch weiterhin distanziert. Dann taucht auch noch ein Einbrecher, Durand, auf, der ein kostbares Gemälde aus der Wohnung stehlen will. Durand ist der Typ Mann, für den Renée schwärmt...

Stab:

Regie     Hanns Schwarz
Drehbuch     Robert Liebmann, Louis Verneuil
Produktion     UFA, Erich Pommer
Musik     Friedrich Hollaender
Kamera     Günther Rittau, Konstantin Tschet
Schnitt     Willy Zeyn junior

Besetzung:

    Willy Fritsch: Durand
    Lilian Harvey: Renée
    Ralph Arthur Roberts: Dumontier
    Heinz Rühmann: Sérigny
    Oskar Sima: Diener Amadée
    Gertrud Wolle: Hortense
    Margarethe Koeppke: Mimi
    Kurt Gerron: Polizeikommissar
    Paul Henckels: 2.Polizeikommissar

Einbrecher war von der UFA als neuer Sensationserfolg nach dem erfolgreichen Film Die Drei von der Tankstelle (1930) eingeplant, weshalb man viele Schauspieler dieses Filmes wieder engagierte. Von den Dreien von der Tankstelle fehlte nur Oskar Karlweis, die Hauptdarstellerin Lilian Harvey agierte wieder als die Hauptperson, Kurt Gerron ließ man wieder tanzen und Gertrud Wolle spielte dieses Mal die ernste Hortense. Mit Hanns Schwarz verpflichtete man einen Regisseur, unter dessen Regie das Traumpaar Fritsch/Harvey schon agiert hatte. Der erwartete Erfolg blieb allerdings aus.

http://dfiles.eu/files/u4e76lnqs

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Drei von der Tankstelle (1930)


Die Drei von der Tankstelle ist eine deutsche Filmoperette der Universum Film aus dem Jahr 1930, die am 15. September 1930 im Gloria-Palast in Berlin uraufgeführt wurde. Die Musik ist von Werner Richard Heymann, die Liedtexte schrieb Robert Gilbert. Neben Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann spielte Lilian Harvey die weibliche Hauptrolle.

Handlung:

Als die drei Freunde Willy, Kurt und Hans von einer Reise zurückkehren, stellen sie fest, dass sie pleite sind. Nachdem ihre Möbel alle gepfändet wurden, bleiben ihnen nur noch der Hund und ihr Auto, welches sie – nachdem ihnen auf einer vielbefahrenen Landstraße das Benzin ausgeht – verkaufen, um eine Tankstelle (Zum Kuckuck) zu eröffnen. Beim Dienst wechseln sie sich ab und lernen so unabhängig voneinander die reiche und attraktive Lilian Cossmann kennen und verlieben sich in sie...

Stab:

Regie     Wilhelm Thiele
Drehbuch     Franz Schulz, Paul Frank
Produktion     Erich Pommer
Musik     Werner Richard Heymann
Kamera     Franz Planer
Schnitt     Viktor Gertler

Besetzung:

    Lilian Harvey: Lilian Cossmann
    Willy Fritsch: Willy
    Oskar Karlweis: Kurt
    Heinz Rühmann: Hans
    Fritz Kampers: Konsul Cossmann
    Olga Tschechowa: Edith von Turkow
    Kurt Gerron: Dr. Kalmus
    Gertrud Wolle: Dr. Kalmus’ Sekretärin
    Felix Bressart: Bailiff (Gerichtsvollzieher)
    Leo Monosson: Sänger
    Comedian Harmonists (Robert Biberti, Erwin Bootz, Erich A. Collin, Roman Cycowski, Harry Frommermann, Ari Leschnikow): singende Barkeeper
    Lewis Ruth-Band: Musiker
    Hans Pössenbacher

Musik:

    Erst kommt ein großes Fragezeichen
    Ein Freund, ein guter Freund
    Hallo, Du süße Frau, fahr’ nicht allein
    Das Lied vom Kuckuck (Lieber, guter Herr Gerichtsvollzieh’r)
    Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen

Der Film wurde am 1. Oktober 1937 von der Filmprüfstelle verboten.

http://dfiles.eu/files/bsocbdfft

Mittwoch, 20. März 2013

Der Stolz der 3. Kompanie (1932)


Der Stolz der 3. Kompanie ist ein 1931 gedrehter Militärschwank, in dem Heinz Rühmann die Hauptrolle spielt. Alternativtitel sind Musketier Diestelbeck und Stolz der 3. Kompanie.

Handlung:

Der junge Soldat Diestelbeck erlernt in der Kaserne das Exerzieren. Außerdem ist er wie sein Vorgesetzter, der Feldwebel Krause, um die Hand der Tochter des örtlichen Gaststättenbesitzers Emma Wacker bemüht. Der Drill und das Bemühen um die Geliebte verleiten ihn zu allerlei Streichen...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Fred Sauer
Drehbuch     Friedrich Raff
Musik     Hans May
Kamera     Friedl Behn-Grund
Schnitt     Fred Sauer

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Gustav Diestelbeck
    Adolf Wohlbrück: Prinz Willibald
    Eugen Burg: Minister v. Schwarzenbecher
    Ferdinand von Alten: Martini, Lakai
    Josef Peterhans: Kommandierender General
    Walter Steinbeck: Major Schering
    Viktor de Kowa: Leutnant Fritz Gernsbach
    Fritz Kampers: Feldwebel Krause
    Gerhard Bienert: Sergeant Schmidt
    Rudolf Platte: Unteroffizier Knoll
    Heinz Förster-Ludwig: Musketier Lange
    Herbert Nußbaum: Musketier Baum
    Paul Henckels: Weinbauer Diestelbeck
    Arthur Mainzer: Hotelier
    Trude Berliner: Vera, Stimmungssängerin
    Ilse Korseck: Gertrude
    Christl Mardayn: Emma Wacker

Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 26. Oktober und dem 17. November 1931 statt. Uraufführung war am 4. Januar 1932 im Berliner Tauentzien-Palast. Der Film wurde am 1. August 1935 von der Filmprüfstelle wegen der für Nationalsozialisten nicht annehmbaren Zeichnung des Militärs verboten.

http://dfiles.eu/files/7bzlcj7rg

Dienstag, 12. März 2013

Man braucht kein Geld (1931)


Man braucht kein Geld ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1932, der heute noch sehr aktuell ist.

Handlung:

Heinz Schmidt ist ein einfacher Bankangestellter im von der Weltwirtschaftskrise geschüttelten Deutschland von 1931. Die Bank des kleinen Städtchens Groditzkirchen steht wie viele Bankunternehmen kurz vor der Pleite. Als der Unternehmer Brandt ebenfalls durch Spekulationen in die Krise gerät, hat Schmidt einen Einfall. Er macht aus dem armen Thomas Hoffmann einen reichen Onkel aus Amerika. Fortan wird Hoffmann von der Obrigkeit hofiert. Über diesen Schwindel kommt Schmidt der hübschen Käthe Brandt näher, die eine Nichte von Hoffmann ist. Als Schmidt auch noch einen Ölboom inszeniert, verlieren die Familie Brandt wie auch alle übrigen vollends den Blick für die Realität. Selbst als der Schwindel auffliegt, verlangen sie von Schmidt, dass er das Spiel weiter aufrechterhält, da Groditzkirchen mittlerweile von überall her Kredite erhält und sich so zu einer boomenden Stadt entwickelt hat...

Stab:

Regie     Carl Boese
Drehbuch     Károly Nóti, Hans Wilhelm
Produktion     Arnold Pressburger
Musik     Artur Guttmann
Kamera     Willy Goldberger, Karl Sander
Schnitt     P. Pollatschik

Besetzung:

    Hedy Kiesler: Käthe Brandt
    Heinz Rühmann: Heinz Schmidt
    Hans Moser: Thomas Hoffmann
    Kurt Gerron: Bankier Binder
    Ida Wüst: Frau Brandt
    Hans Junkermann: Herr Brandt
    Paul Henckels: Bürgermeister
    Hans Hermann Schaufuß: Hotelier

http://dfiles.eu/files/imyjr23at

Mittwoch, 21. November 2012

Eva (1935)


Franz Léhars Operette umgewandelt: Rennfahrer Georg von Hochheim soll die Porzellanfabrik der Großmutter übernehmen. Er lässt sich inkognito als Fabrikarbeiter in den eigenen Betrieb aufnehmen. Angelernt wird er von Eva, "Mädchen für alles", die sich in Georg verliebt. Evas glühendster Verehrer Willibald Riegele gerät in den Verdacht, den "verschwundenen Georg" ermordet zu haben...

Der Film versammelt zahlreiche deutsche und österreichische Stars der Zeit. Hans Söhnker ist der tollkühne Rennfahrer, Romy Schneiders Mutter Magda Schneider die patente Eva, Heinz Rühmann der witzige Liebhaber Willibald, Adele Sandrock die herrische Matrone und Großmutter, und Hans Moser als Vincenz Wimmer der Prokurist der Firma.

Altersfreigabe FSK ab 12

Regie: Johannes Riedmann
Buch: Ernst Marischka
Kamera: Eduard Hoesch
Musik: Franz Lehar, Schmidt-Gentner

http://depositfiles.com/files/v2fbe6b2f

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Dreizehn Stühle (1938)


Dreizehn Stühle (Alternativtitel: 13 Stühle) ist ein deutscher Schwarzweißfilm von E. W. Emo.

Der Friseurladenbesitzer Felix Rabe reist nach Wien, um das Erbe seiner verstorbenen Tante Barbara anzutreten. Die Tante hinterlässt ihm aber nur 13 Stühle. Um sich die Rückfahrkarte leisten zu können, verkauft er den Nachlass an den Trödler Alois Hofbauer. Als er die Nacht in der Wohnung seiner verstorbenen Tante verbringt, findet er einen Brief, aus dem hervorgeht, dass ihr ganzes Vermögen von 100.000 Mark in einen dieser Stühle eingenäht ist...

Stab:

Regie     E. W. Emo
Drehbuch     Per Schwenzen, E. W. Emo
Produktion     E. W. Emo
Musik     Nico Dostal
Kamera     Eduard Hoesch
Schnitt     Munni Obal

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Friseur Felix Rabe
    Hans Moser: Trödler Alois Hofbauer
    Annie Rosar: Karoline
    Inge List: Lilly Walter
    Hedwig Bleibtreu: Oberschwester im Waisenhaus
    Clementia Egies: Lillys Freundin
    Karl Skraup: Möbelladenbesitzer
    Rudolf Carl: Portier von der Lerchengasse
    Richard Eybner: Oskar
    Alfred Neugebauer: Eberhardt
    Maria Waldner: Frau Eberhardt
    Hans Unterkircher: Zauberer
    Mihail Xantho: Rechtsanwalt Pfannkuch
    Walter Huber: Alter Mann
    Josefine Kramer-Glöckner: Alte Frau
    Wilhelm Tauchen: Sohn Fritz
    Ferdinand Mayerhofer: Mann mit den Handwagen
    Karl Ehmann: Vollstreckungsbeamter
    Wilhelm Schich: Auktionator
    Louise Kartousch: Verkäuferin im Modesalon
    Josef Stiegler: Amtsgerichtsrat
    Ernst Reitter: Antiquitätensammler
    Emmy Flemmich: Antiquitätensammlers Frau
    Carl Günther: Chefarzt der Nervenheilanstalt
    Kurt Reding: Assistenzarzt
    Julius Karsten: Inhaber des Friseursalons
    Wiener Sängerknaben: Chor im Waisenhaus
    Wilhelm Sichra: Ober im Tanzlokal
    Mimi Stelzer: Stubenmädchen Rosa

Die Idee wurde dem satirischen Roman Zwölf Stühle (russisch Двенадцать стульев) (1928, deutsch 1930) der sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow entlehnt. Hauptfigur in ihrem Roman ist der Gauner Ostap Bender. Wohl darum und aufgrund der jüdischen Herkunft eines der Originalautoren wird die Romanvorlage im Vorspann nicht erwähnt. Die Handlungsstrang, in dem ein Friseur und ein Antiquar nach den Stühlen suchen wurde der ersten Verfilmung des Romans, dem polnisch-tschechischen Film Dvanáct kresel (Zwölf Stühle) aus dem Jahre 1933 übernommen, dort allerdings mit einem anderen Ende.

Die Geschichte von E.W. Emo wurde auch in Deutschland mehrmals verfilmt als Das Glück liegt auf der Straße (1957), als Fernsehserie Rabe, Pilz und die 13. Stühle (1972-73) sowie als Fernsehfilm Mein Opa und die 13. Stühle (1997).

http://depositfiles.com/files/b3uxb9nmv

Sonntag, 14. Oktober 2012

Der Engel mit dem Saitenspiel (1944)


Der Engel mit dem Saitenspiel wurde vom 23. Februar 1944 bis Juli 1944 im Allgäu gedreht. Er erlebte seine Premiere am 19. Dezember 1944 in den U.T. Sternlichtspielen in Berlin.
Der Film zählt zu den wenigen Regiearbeiten Heinz Rühmanns, der hier seine Ehefrau Hertha Feiler in einer Hauptrolle vor die Kamera holte. Er selbst tritt im Film nicht auf.

Silvester in den Alpen: Nach einem heftigen Streit mit seiner Freundin, der Opernsängerin Vera Schellhorn, begibt sich Flügelbauer Achim Strengholt allein auf eine einsame Berghütte. Dort trifft er auf eine junge Frau und obwohl sich beide zunächst streiten, verbringen sie doch Silvester und schließlich die Nacht miteinander...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Heinz Rühmann
Drehbuch     Curt Johannes Braun, Helmut Weiss
Produktion     Heinz Rühmann für Terra-Filmkunst
Musik     Werner Bochmann
Kamera     Ewald Daub
Schnitt     Helmuth Schönnenbeck

Besetzung:

    Hertha Feiler: Susanne Maria Henrici
    Hans Söhnker: Achim Strengholt
    Hans Nielsen: Bernhard Zoller
    Susanne von Almassy: Vera Schellhorn
    Otto Graf: Dr. Thomas Weinzierl
    Lina Carstens: Maria Theresia, seine Schwester
    Erich Ponto: Barnabas, Diener bei Strengholt
    Emil Heß: Linus Lanzinger, bayr. Postillon
    Walter Werner: Werkmeister
    Paul Rehkopf: Rainbichler, Holzschnitzer

http://depositfiles.com/files/1er71or68

Freitag, 28. September 2012

Die Umwege des schönen Karl (1938)


Die Umwege des schönen Karl ist ein deutsches Lustspiel nach dem gleichnamigen Roman von Paul Enderling aus dem Jahr 1920, bearbeitet von Klaus S. Richter. Die Uraufführung fand am 31. Januar 1938 im Capitol am Zoo in Berlin statt. Das Lustspiel ist bemüht, die Weimarer Republik und die bis 1933 in Deutschland bestehende Demokratie ins Lächerliche zu ziehen. Die dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellte Filmprüfstelle, im nationalsozialistischen Deutschen Reich für Filmzensur und Filmprädikatisierung zuständig, verlieh dem Film das Prädikat „künstlerisch wertvoll“.

Stab:

Regie     Carl Froelich
Drehbuch     Harald Braun, Jacob Geis, Philipp Lothar Mayring
Produktion     Carl Froelich
Musik     Hansom Milde-Meißner
Kamera     Reimar Kuntze
Schnitt     Gustav Lohse

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Karl Kramer
    Karin Hardt: Grete Wernicke
    Albert Florath: Vater Wernicke
    Claire Reigbert: Mutter Wernicke
    Sybille Schmitz: Lu Donon
    Ernst Legal: Der alte Albert
    Paul Westermeier: Otto Hübner
    Leo Peukert: Heinz Balzer
    Margarete Kupfer: Tante Knifke
    Paul Bildt: Geheimrat Roderich Donon
    Werner Finck: Journalist
    Carl Günther: Rennstallbesitzer Hoinken
    Kurt Seifert: Pferde-Wenzel
    Hugo Froelich: Spirituosenhersteller Neddebom
    Hansi Arnstaedt: Baronin

http://depositfiles.com/files/2wkun0p6h

Donnerstag, 27. September 2012

5 Millionen suchen einen Erben (1938)


5 Millionen suchen einen Erben ist eine deutsche Filmkomödie mit einer Doppelrolle von Heinz Rühmann, die am 1. April 1938 in Berlin im Ufa-Palast am Zoo uraufgeführt wurde.

Handlung: Der reiche amerikanische Onkel von Staubsaugervertreter Peter Pitt hat in seinem Testament verfügt, dass Peter die ihm hinterlassenen fünf Millionen Dollar nur erben darf, wenn er glücklich verheiratet ist. Ansonsten sollen die fünf Millionen an Peters schottischen Vetter Patrick Pitt fallen...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Carl Boese
Drehbuch     Georg Hurdalek und Jacob Geis
Produktion     Hans Tost
Musik     Lothar Brühne
Kamera     Ewald Daub
Schnitt     Gottlieb Madl

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Peter Pitt / Patrick Pitt
    Leny Marenbach: Mabel
    Vera von Langen: Hix
    Heinz Salfner: Gould
    Oskar Sima: Blubberboom
    Albert Florath: Millionär Bucklespring
    Bayume Mohamed Husen: Liftboy
    Käte Jöken-König: Vorstandsmitglied
    Olga Limburg: Vorstandsmitglied
    Anton Pointner: Hotelportier
    Gerhard Dammann: Briefträger
    Hermann Pfeiffer: Radio-Reporter
    Valeska Stock: 1. Hausbewohnerin
    Gustav Püttjer: Kellner
    Otto Stoeckel: Arzt im Dachgarten
    Valy Arnheim: Millionär Harris
    Hans Hemes: Angestellter der Norddeutschen Schiffahrtsgesellschaft

Eigentlicher Star des Films ist der Schlager Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n nach dem Text von Bruno Balz und der Musik von Lothar Brühne.

http://depositfiles.com/files/ct6twal54

Dienstag, 28. August 2012

Lumpacivagabundus (1936)


Lumpacivagabundus ist eine österreichische Filmkomödie von Géza von Bolváry aus dem Jahr 1936. Sie beruht auf Motiven des Theaterstücks Der böse Geist Lumpazivagabundus von Johann Nestroy.

Fortuna und Amorosa, die Beschützerin der wahren Liebe, schließen mit dem teuflischen Geist Lumpacivagabundus eine Wette ab, die den Teufel endlich zu Fall bringen soll: Sie wetten, dass es ihm nicht gelingt, einen der drei rechtschaffenen Männer – den Schneider Zwirn, den Tischlergesellen Leim und den Schuster Knieriem – auf seine Seite zu ziehen. Von den Frauen werden die drei Geld und die wahre Liebe zur Unterstützung erhalten. Lumpacivagabundus willigt ein...

Stab:

Regie     Géza von Bolváry
Drehbuch     Max Wallner
Produktion     Styria-Film (Heinrich Haas)
Musik     Hans Lang
Kamera     Werner Brandes
Schnitt     Hermann Haller

Besetzung:

    Paul Hörbiger: Lumpazivagabundus, Knieriem
    Heinz Rühmann: Schneidergeselle Zwirn
    Hans Holt: Tischlergeselle Leim
    Hilde Krahl: Pepi, Leim's Frau
    Alice Brandt: Signorina Palpiti
    Anton Pointner: Graf von Monte Cristo
    Fritz Imhoff: Wirt Strudl
    Ferdinand Mayerhofer: Hoblmann
    Edith Wolff: Paula
    Eduard Loibner: Herbergswirt
    Richard Eybner: Baptiste
    Karl Skraup: Hausierer
    Karl Forest: Schneidermeister
    Traudl Link: Kellnerin
    Lieselotte Nekut: Traudl
    Gretl Wagner: Büglerin
    Hanns Obonya: Piccolo
    Maria Holst: Amorosa
    Lotte Koch: Fortuna
    Eugen Guenther: Vagabund
    Franz Böheim: Tischlergeselle Franzl
    Wilhelm Schich: Herrenkutscher

Im Film werden verschiedene Titel gesungen, darunter Li-li-li-li-li-li Liebe und Wozu ist die Straße da? (Heinz Rühmann und die Metropol Vokalisten).

Heinz Rühmann hatte den Zwirn bereits vor dem Film unter Heinz Hilpert am Deutschen Theater gespielt. Paul Hörbiger verkörperte den Knieriem 1956 in der Lumpazivagabundus-Verfilmung von Franz Antel erneut. Zudem spielte er im Film Tanze mit mir in den Morgen 1962 einen alternden Schmierendarsteller, der auf seiner Bühne ebenfalls als Knieriem im Nestroy’schen Stück erscheint.

http://depositfiles.com/files/ybt18ftyf

Freitag, 24. August 2012

Die Feuerzangenbowle (1944)


Bei einer als Rahmenhandlung fungierenden Feuerzangenbowle erzählt sich eine Runde zumeist älterer Herren Geschichten aus ihrer Schulzeit. Der erfolgreiche junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann) beneidet seine Freunde um den Spaß, den sie in der Schule hatten. Ihm selbst blieb solcher versagt, da er von einem Hauslehrer erzogen wurde. Seine Freunde animieren ihn daraufhin, sich als Schüler zu verkleiden und für ein paar Wochen eine „richtige“ Schule zu besuchen. Die Wahl fällt auf ein Gymnasium in der kleinen Stadt Babenberg...

Der Film spielt in einer „guten alten Zeit“, die nicht genau datiert ist, aber um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu verorten ist. Das zeigt sich an den Schülermützen, die zum Drehzeitpunkt schon seit etlichen Jahren abgeschafft waren. Die Kleidung der vorkommenden Personen entspricht der Zeit um 1900. Auch die Uniform eines in einer Szene kurz auftretenden Polizisten mit Pickelhaube spricht für diese Datierung, ferner die Tatsache, dass Pfeiffer am Anfang des Films zu dem Treffen mit seinen Freunden mit einer Kutsche gefahren wird. Das Element Radium, das Pfeiffer den Schülerinnen und Schülern vorzustellen vorgibt, wurde 1898 entdeckt. Das im Direktorenzimmer hängende Bild zeigt dagegen den schon 1888 verstorbenen Deutschen Kaiser Wilhelm I.

Im Januar 1944 versuchte der Reichserziehungsminister Bernhard Rust die Freigabe des Films zu verhindern, mit der Begründung, dass der Film die Autorität der Schule und der Lehrer gefährde, was die schwierige Situation durch den kriegsbedingten Lehrermangel noch erschwere. Rühmann fuhr daraufhin persönlich mit einer Filmkopie für zwei Tage in die Wolfsschanze, wo über Hermann Göring die Meinung Adolf Hitlers zum Film eingeholt wurde. Nach dessen Zustimmung erhielt der für Propaganda zuständige Minister Joseph Goebbels die Anweisung, den Film freizugeben. Die Premiere fand drei Tage nach diesen Vorgängen statt.
Um die jugendlichen Darsteller möglichst lange vor dem Einzug zum Kriegsdienst zu bewahren, verzögerte man die Produktion des Films und einzelne Einstellungen wurden bis zur Perfektion immer wieder gedreht. Doch bereits zum Zeitpunkt der verspäteten Premiere waren einige der Darsteller im Krieg gefallen.

Stab:

Regie     Helmut Weiss
Drehbuch     Heinrich Spoerl
Produktion     Heinz Rühmann
Musik     Werner Bochmann
Kamera     Ewald Daub
Schnitt     Helmuth Schönnenbeck

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Dr. Johannes Pfeiffer bzw. Hans Pfeiffer
    Karin Himboldt: Eva Knauer
    Hilde Sessak: Marion
    Erich Ponto: Gymnasialprofessor Crey, genannt Schnauz
    Paul Henckels: Gymnasialprofessor Bömmel
    Hans Leibelt: Direktor Knauer, genannt Zeus
    Lutz Götz: Oberlehrer Dr. Brett
    Egon Vogel: Musiklehrer Fridolin
    Hans Richter: Rosen
    Clemens Hasse: Rudi Knebel
    Rudi Schippel: Luck
    N.N.: Husemann
    Georg-Michael Wagner: Ackermann
    Hedwig Wangel: Haushälterin bei Crey
    Anneliese Würtz: Frau Windscheidt
    Margarete Schön: Frau Direktor Knauer
    Max Gülstorff: Oberschulrat
    Maria Litto: eine Schülerin
    Albert Florath: Mitglied der Bowlenrunde
    Ewald Wenck: Kastellan Kliemke

http://depositfiles.com/files/t5djvmm44