Hertha Feiler, Ewald Balser
Rembrandt, späterer Verleihtitel Ewiger Rembrandt ist ein deutscher Spielfilm von Hans Steinhoff aus dem Jahr 1942. Er behandelt das Leben des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn.
Handlung:
Während einer Feier zu seinen Ehren bekommt der Maler Rembrandt van Rijn von Banning Cocq den Auftrag, die Amsterdamer Schützengilde zu malen. Als die Schützengilde gemeinsam als Gruppe und nicht einzeln gemalt werden will, fühlt sich Rembrandt dem Auftrag zunächst nicht gewachsen und will diesen wieder zurückgeben, bis ihm die rettende Idee kommt, die Gilde als eine Truppe in Bewegung zu malen. Um so besessener beginnt er mit der Arbeit, über die er sogar die kränkliche Saskia vernachlässigt. Diese verfügt in der Zwischenzeit über ihren Notar, dass nach ihrem Tod ihr ganzes Vermögen an Rembrandt ausgezahlt werden soll. Nach Vollendung des Bildes kehrt der begeisterte Rembrandt mit Geschenken zu Saskia zurück. Als sie nach einer Atemnot schläft, verlässt er das Haus, um die Meinung seiner Auftraggeber über das Bild einzuholen. Diese reagieren empört, weil sich keiner angemessen dargestellt fühlt. Rembrandts wütende Reaktion auf die Engstirnigkeit der Gilde wird von der Nachricht unterbrochen, sofort zu der sterbenden Saskia nach Hause zu kommen...
Stab:
Regie Hans Steinhoff
Drehbuch Hans Steinhoff, Kurt Heuser
Produktion Terra Film
Musik Alois Melichar
Kamera Richard Angst
Schnitt Alice Ludwig
Besetzung:
Ewald Balser: Rembrandt van Rijn
Hertha Feiler: Saskia van Rijn
Gisela Uhlen: Hendrickje Stoffels
Elisabeth Flickenschildt: Geertje Dierks
Theodor Loos: Jan Six
Aribert Wäscher: Saskias Vetter Ujlenburgh
Paul Henckels: Radierer Seeghers
Hildegarth Grethe: Ehefrau Seeghers
Wilfried Seyferth: Ulricus Vischer
Paul Rehkopf: Bruder Adriaen
Rolf Weih: Schüler Eeckhout
Clemens Hasse: Schüler Philip
Helmut Weiss: Schüler Cornelis
Heinrich Schroth: Doktor Nicolaes Tulp
Robert Bürkner: Notar Wilkens
Hans Hermann Schaufuß: Leutnant Ruytenburgh
Erika von Thellmann: Jansje Ruytenburgh
Eduard von Winterstein: Ratsherr van Straaten
Walter Lieck: Geldwechsler und Juwelier Terera
Hans Stiebner: Rademaaker
Frida Richard: Wirtin Frau van Slooten
Walther Süssenguth: Piet
Lotte Rausch: Schwester Maartje
Bruno Harprecht: Pfändungskommissar Tarquinius
Heinrich Marlow: Vorsitzender des Konsistoriums
Fritz Hoopts: Pförtner Joost
Ernst Legal: Bettler
Franz Stein: Stadtschreiber
Maria Loja: Eine Bürgerfrau
Das Drehbuch von Hans Steinhoff und Kurt Heuser basiert teilweise auf dem Roman Zwischen Hell und Dunkel von Valerian Tornius. Gedreht wurde vom 18. Oktober 1941 bis zum Dezember 1941 in den Ufa-Ateliers Tempelhof und Babelsberg bei Berlin und in den Cineton-Ateliers in Amsterdam und Den Haag. Uraufführung war am 19. Juni 1942 in Berlin, Mercedes-Palast Neukölln. Die Filmprüfstelle versah Rembrandt mit dem Prädikat „künstlerisch wertvoll“.
http://dfiles.eu/files/b6nq67zcm
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