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Montag, 23. September 2013

Der falsche Ehemann (1931)

Tibor von Halmay, Maria Paudler

Der Falsche Ehemann ist eine romantische Verwechslungkomödie dessen Anfang RTL gestohlen hat für 'Big Brother'.

Handlung:

Die Zwillingsbrüder Peter und Paul Hannemann haben ein unterschiedliches Naturell. Peter, ein schläfriger Mensch, ist mit Ruth verheiratet und besitzt einen fast bankrotten Betrieb in Berlin, in dem ausgerechnet Schlafmittel hergestellt werden. Der Junggeselle Paul hingegen besitzt ein sprühendes Temperament. Er ist Besitzer des Winterkurhotels "Helvetia", in dem alles wie am Schnürchen läuft. Eines Tages möchte der Millionär Hardegg aus Buenos Aires mit seiner Tochter Ines im Hotel absteigen, aber Paul hat alle seine Zimmer vermietet. Da keine weiteren Unterbringungsmöglichkeiten bestehen, kauft der Millionär kurzerhand das ganze Hotel, wirft Paul aus seinen Räumen und bezieht sie selbst. Paul reist nach Berlin ab. Dadurch bekommt Hardegg Schwierigkeiten mit Ines, weil sie ein Auge auf Paul geworfen hat. Da sie ihren Vater zermürbt, entschließt sich dieser Paul mit Hilfe seines Angestellten, eines kräftigen Negers, wieder zurückzuholen...

Regie: Johannes Guter
Drehbuch: Paul Franck, Billy Wilder
Kamera: Carl Hoffmann, Bernhard Wentzel
Musik: Norbert Glanzberg
Ton: Erich Leistner
Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig, Werner Schlichting

Darsteller:

Hertha Arp als Die Sekretärin
Comedian Harmonists
Tibor von Halmay als Maxim Tartakoff, Geigenvirtuose
Maria Paudler als Ruth, Peters Frau
Klaus Pohl
Johannes Riemann als Peter und Paul Hannemann, Zwillingsbrüder
Gustl Stark-Gstettenbaur
Fritz Strehlen als Ein Maharadscha
Jessie Vihrog als Ines
Gustav Waldau als H.H. Hardegg aus Buenos Aires
Martha Ziegler als Fräulein Schulze, Sekretärin

Musik:

Einmal wird Dein Herz mir gehören - Comedian Harmonists
Hasch mich, mein Liebling, Hasch mich - Comedian Harmonists

http://dfiles.eu/files/2lfstkr7a

Mittwoch, 17. Juli 2013

Emil und die Detektive (1931)

Hans Schaufuß und Rolf Wenkhaus

Emil und die Detektive ist ein deutscher Spielfilm von Gerhard Lamprecht aus dem Jahr 1931. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner.

Handlung:

Emil Tischbein lebt zusammen mit seiner verwitweten Mutter in einer Kleinstadt. Emil ist ein ganz braver Junge und versucht, seiner Mutter wenig Kummer zu machen, da die finanzielle Lage der beiden nicht gerade rosig ist. Trotzdem macht auch Emil als „echter“ Junge mal ein paar Streiche. So wird ein Denkmal kurzerhand umgestaltet, sodass es dem Wachtmeister Jeschke verblüffend ähnlich sieht. Als dieser dies bemerkt, ist er von dieser „Denkmalsschändung“ natürlich nicht begeistert. Zum Glück findet er nicht heraus, dass Emil daran beteiligt war.

Emil wird in den Ferien zu seiner Großmutter nach Berlin geschickt. Da sich die Mutter von ihr 140 Reichsmark geliehen hatte, soll Emil das Geld gleich mitnehmen. Auf der Zugfahrt nach Berlin begegnet Emil Herrn Grundeis. Dieser bemerkt, dass Emil so viel Geld bei sich hat. Er betäubt Emil durch Bonbons, die ein Schlafmittel enthalten, und stiehlt das Geld.

Erst am Berliner Bahnhof Zoo kommt Emil wieder zu sich. Er sieht gerade noch, wie Herr Grundeis auf dem Bahnsteig verschwindet. Sofort nimmt Emil die Verfolgung auf, was sich in einer fremden Stadt natürlich als sehr schwierig erweist. Zum Glück trifft er Gustav mit der Hupe. Gustav erklärt sich schnell bereit, Emil zu helfen. Und da er der Anführer einer Kinderbande ist, sind schnell viele Helfer zusammergetrommelt, die Herrn Grundeis überwachen...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Gerhard Lamprecht
Drehbuch     Billy Wilder, Gerhard Lamprecht
Produktion     UFA (Günther Stapenhorst)
Kamera     Werner Brandes

Besetzung:

    Rolf Wenkhaus: Emil Tischbein
    Käthe Haack : Frau Tischbein
    Fritz Rasp: Grundeis
    Rudolf Biebrach: Wachtmeister Jeschke
    Olga Engl: Großmama
    Inge Landgut: Pony Hütchen
    Hans Schaufuß: Gustav mit der Hupe
    Hans Albrecht Löhr: der kleine Dienstag
    Hans Richter: Fliegender Hirsch

Der Film aus dem Jahr 1931 ist die erste Verfilmung des Kästnerschen Romans. Die Dreharbeiten begannen am 6. Juli 1931 an den im Roman genannten Orten und auf dem UFA-Studiogelände in Neubabelsberg. Aufgrund der technischen Schwierigkeiten der Tonaufnahme, die bei den frühen Tonfilmen bestanden, wurden einige Außenaufnahmen des Films als Stummfilm gedreht und nachträglich mit Ton und Musik unterlegt.

Den Autor Erich Kästner kann man dabei in einem Cameo-Auftritt Zeitung lesend in der Straßenbahn sehen, in die Emil steigt, als er in Berlin ankommt.

Die meisten Kinderdarsteller fielen im Weltkrieg. Rolf Wenkhaus starb 31. Januar 1942 in West-Irland,  Hans Schaufuß 27. Oktober 1941 in Michailowska bei Orjol, Hans Albrecht Löhr 22. August 1942 bei Saplatino.

http://dfiles.eu/files/zq950s9r7

Samstag, 13. Juli 2013

Der Mörder Dimitri Karamasoff (1931, subtítulos en español)


Der Mörder Dimitri Karamasoff ist ein 1930 gedrehtes deutsches Kinofilmdrama mit Fritz Kortner in der Titelrolle. Regie bei dieser Adaption des Romans Die Brüder Karamasow von Fjodor Dostojewski führte Fedor Ozep.

Handlung:

Der zaristische Leutnant Dimitri Karamasoff will seine Braut Katja heiraten. Dafür muss er im Regiment in Moskau den hohen Betrag von 3000 Rubel hinterlegen. Dimitri besitzt nicht so viel Geld und reist daher zu seinem Vater, um ihn darum zu bitten, ihm diese Summe zu überlassen. Sein Vater, der seinem Sohn angeblich Geld schuldet, ist jedoch nicht willens. Weder möchte er ihm diese Summe überlassen noch hat er überhaupt Zeit für ihn. Des Alten Gedanken kreisen derzeit ganz allein um die hübsche, stadtbekannte Prostituierte Gruschenka, die ihm den Kopf verdreht hat und die er heiraten möchte.

Dimitri erhofft sich von Gruschenka Einfluss auf seinen Vater, als er die Dirne in ihrem Etablissement aufsucht. Doch die macht sich nur lustig über ihn. Es folgt eine heftigen Auseinandersetzung...

Stab:

Regie     Fedor Ozep, Erich Engels (Dialogregie)
Drehbuch     Leonhard Frank, Fedor Ozep, Victor Trivas
Produktion     Curt Melnitz, Ralph Scotoni für die Terra-Film A.G.
Musik     Karol Rathaus, Kurt Schröder
Kamera     Friedl Behn-Grund
Schnitt     Fedor Ozep, Hans von Passavant

Besetzung:

    Fritz Kortner: Dimitri Karamasoff
    Anna Sten: Gruschenka
    Fritz Rasp: Smerdjakow
    Bernhard Minetti: Iwan Karamasoff
    Max Pohl: Fedor Karamasoff, Dimitris Vater
    Hanna Waag: Katja, Dimitris Braut
    Liese Neumann: Fenja
    Fritz Alberti: Gerichtspräsident
    Werner Hollmann: Pole
    Lore Mosheim

Die Dreharbeiten fanden vom 22. Oktober bis zum 24. November 1930 statt.

Die Uraufführung des Films erfolgte am 6. Februar 1931 im Berliner Capitol-Kino. Der Film wurde für die Jugend ab 12 freigegeben und erhielt das Prädikat „Künstlerisch“.

Die Bauten entwarfen Heinrich C. Richter und Victor Trivas, Hermann Birkhofer zeichnete für den Ton zuständig. Die Produktionsleitung besorgte Eugen Tuscherer.

Der Mörder Dimitri Karamasoff
war der erste Tonfilm der gebürtigen Russin Anna Sten und zugleich der einzige Tonfilm des Theaterveteranen Max Pohl. Bernhard Minetti gab hier sein Filmdebüt.

Noch im selben Jahr 1931 lief der Film auch in den USA und Japan an. 1932 folgten weitere Erstaufführungen in Dänemark, Spanien und der Türkei.

http://dfiles.eu/files/qmsmoo27w

Sonntag, 7. Juli 2013

Ariane (1931)


Ariane ist ein 1930 gedrehter deutscher Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman von Claude Anet. Regie führte Paul Czinner, die Titelrolle übernahm Elisabeth Bergner, Czinners spätere Ehefrau.

Handlung:

An einem Gymnasium in Zürich besteht die exilrussische Schülerin Ariane Kusnetzowa ihr Abitur. Sie beschließt, für ein Studium nach Berlin zu reisen. Bei einem Opernbesuch lernt sie den soignierten, welterfahrenen und deutlich älteren Konstantin Michael kennen, einen charmanten und doch ein wenig unterkühlten Gentleman und Lebemann. Er beginnt, um sie zu werben, und das junge und anfänglich noch schüchterne Mädchen versucht mit ihm gleichzuziehen, in dem sie ihm die erfahrene Abenteuerin, die bereits über einige Erfahrungen mit Männern verfügt, vorspielt...

Stab:

Regie     Paul Czinner
Drehbuch     Paul Czinner, Carl Mayer
Produktion     Seymour Nebenzahl, Ernst Wolff
Musik     Leo Witt, Richard Strauss
Kamera     Adolf Schlasy, Fritz Arno Wagner (ungenannt)
Schnitt     Herbert Selpin

Besetzung:

    Elisabeth Bergner: Ariane Kusnetzowa
    Rudolf Forster: Konstantin Michael
    Annemarie Steinsieck: Tante Warwara
    Theodor Loos: Lehrer Dr. Adameit
    Hertha Guthmar: Olga
    Nicolai Wassiljew: Student
    Alfred Gerasch: Arzt

Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 10. November und dem 13. Dezember 1930 statt. Von Ariane wurde parallel auch eine englisch- und eine französischsprachige Version hergestellt. In der britischen Fassung, The Loves of Ariane, verkörperte Bergner ebenfalls die Ariane während Forsters Rolle von Percy Marmont übernommen wurde. Die französische Fassung kam erst 1932 in die Kinos, unter dem Titel Ariane, jeune fille russe. Dort spielte Gaby Morlay die Titelheldin und Victor Francen den Konstantin.

Paul Czinner und Elisabeth Bergner, seit Jahresbeginn 1933 ein Ehepaar, gaben hier ihr Tonfilmdebüt. Rudolf Forster drehte nahezu zeitgleich den anderen Film, mit dem er in der Frühzeit des Tonfilms ebenfalls stets in Erinnerung gebracht wird: Die Dreigroschenoper.

Der Kameramann Fritz Arno Wagner löste während der Dreharbeiten den Kollegen Adolf Schlasy ab, der zwischenzeitlich erkrankt war. Die Namensnennung erhielt jedoch ausschließlich Schlasy.

Die Filmbauten stammen von Erich Zander und Karl Weber.

Die Liedtexte schrieben Fritz Grünbaum und Otto Julius Bierbaum.

Der Film erhielt das Prädikat „Künstlerisch“. Die Uraufführung fand am 20. Februar 1931 in Berlin statt. Bis 1934 lief er unter anderem auch in Finnland, Dänemark und Italien an.

http://dfiles.eu/files/1mweo123g

Montag, 24. Juni 2013

Die Koffer des Herrn O. F. (1931)


Die Koffer des Herrn O.F. ist eine deutsche Filmsatire aus der Kleinstadtwelt von 1931. In ihr sind die späteren Hollywoodstars Hedy Lamarr (1931 noch Hedwig Kiesler) und Peter Lorre in zwei ihrer frühen Filmhauptrollen zu sehen.

Handlung:

Die deutsche Kleinstadt Ostend lebt im Dornröschenschlaf vor sich hin und scheint unberührt von den Ereignissen draußen in der großen, weiten Welt. Eines Tages stranden dreizehn Koffer im Ort, die mit den Initialen „O.F.“ beschriftet sind. Zeitgleich wurden in der einzigen Herberge der Stadt, dem Grand Hotel, sechs Zimmer vorbestellt. Diese Ereignisse lassen die Honoratioren innerlich vibrieren. Der zu erwartende Gast scheint offensichtlich schwerreich zu sein, kommt womöglich eine bedeutende Persönlichkeit in das verschlafene Nest? Der Bürgermeister und mehrere Geschäftsleute wollen jedenfalls die sich abzeichnende Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und bereiten sich darauf vor, den Unbekannten würdig und mit allen Ehren zu empfangen. Der Zeitungsredakteur Stix hat daraufhin den Einfall und streut mit dem Bauunternehmer Stark das Gerücht, dass es sich bei dem potenten Gast nur um den Milliardär Oscar Flott handeln kann, der für Ostend hochfliegende Baupläne mit sich führt...

Stab:

Regie     Alexis Granowsky
Drehbuch     Leo Lania, Alexis Granowsky
Produktion     Ernst Nölle für Tonbild-Industrie GmbH
Musik     Karol Rathaus, Erich Kästner (Lieder)
Kamera     Reimar Kuntze, Heinrich Balasch
Schnitt     Paul Falkenberg, Conrad von Molo

Besetzung:

    Alfred Abel: Bürgermeister
    Hedwig Kiesler: Helene, seine Tochter
    Peter Lorre: Redakteur Stix
    Harald Paulsen: Bauunternehmer Stark
    Ludwig Stössel: Hotelier Brunn
    Ilse Korseck: Sekretärin des Bürgermeisters
    Margo Lion: Viola Volant
    Liska March: Eve Lune
    Hadrian Maria Netto: Friseur Jean
    Hertha von Walther: seine Frau
    Josefine Dora: ihre Mutter
    Franz Weber: Schneider Dorn
    Maria Karsten: seine Frau
    Fanny Schreck: ihre Mutter
    Fred Döderlein: Alexander
    Bernhard Goetzke: Prof. Smith, Vorsitzender der Weltkonferenz
    Meinhart Maur: Arzt
    Aribert Mog: Gehilfe des Baumeisters
    Eduard Rothauser: Reisebürodirektor
    Elsa Wagner: seine Sekretärin
    Gaby Karpeles: Modesalon-Gehilfin
    Barnabás von Géczy: Kapellmeister
    Hans Hermann Schaufuß: Hausdiener Peter
    Franz Stein: Gesangslehrer
    Ernst Wurmser: Dirigent der Feuerwehrkapelle
    Friedrich Ettel: Apotheker
    Fritz Alberti: Verkünder der Hochzeiten und Geburten
    Ernst Behmer: Postmeister von Ostend
    Leo Monosson: Hotelkellner
    Valeska Stock: Frau auf der Hausbank
    Klaus Pohl: Bürger aus Ostend
    Paul Rehkopf: Bürger aus Osteend
    Eduard Bornträger: Honoratior aus Ostend

und Ernst Busch, Maria Forescu, Otto Waldis.

Gedreht wurde der Film vom 15. September bis 17. Oktober 1931 in den Jofa-Ateliers in Berlin-Johannisthal. Die Uraufführung fand am 2. Dezember 1931 in den Berliner Terra-Lichtspielen Mozartsaal statt. Der Film erhielt das Prädikat „künstlerisch“. Der Film Man braucht kein Geld (1931) hat das gleiche Thema und hat ebenfalls Hedwig Kiesler in der Hauptrolle.

Die musikalische Leitung hatte Kurt Schröder, die Texte stammen von Erich Kästner. Die Bauten entwarf Erich Czerwonski, Hans Conradi war Produktionsleiter. Für den Ton zeichnete Hans Grimm verantwortlich. Der spätere Kameramann Eugen Klagemann arbeitete bei diesem Film als Standfotograf.

Im Dritten Reich ordnete die Reichsfilmkammer eine erhebliche Kürzung des Films an und er kam anschließend unter dem Titel Bauen und heiraten erneut in die Kinos. 1976 lief im ZDF eine restaurierte Fassung des Originalfilms. In dieser Version sind gekürzte Szenen mit "verboten" angezeigt.

Bildqualität dieser ZDF-Version ist schlecht.

http://dfiles.eu/files/zztxgu3m5

Samstag, 18. Mai 2013

Voruntersuchung (1931, subtítulos en español)


Das deutsche UFA-Kriminaldrama Voruntersuchung ist der zweite Tonfilm des Regisseurs Robert Siodmak und hat Gustav Fröhlich in der Hauptrolle. Die Uraufführung war am 20. April 1931.

Handlung:

Der Student Fritz Bernd hat seit drei Jahren eine Beziehung zu der Prostituierten Erna Kabisch. Während eines lautstarken Trennungsstreits verlangt sie von Fritz den Namen ihrer Nebenbuhlerin zu erfahren. Fritz verlässt im Streit Ernas Wohnung. Am nächsten morgen entdeckt man die tote Erna in der Wohnung...

Stab:

Regie     Robert Siodmak
Drehbuch     Max Alsberg
Produktion     Erich Pommer
Kamera     Otto Baecker
Konstantin Irmen-Tschet
Schnitt     Viktor Gertler

Besetzung:

    Albert Bassermann: Dr. Konrad Bienert, Landgerichtsrat
    Gustav Fröhlich: Fritz Bernt, Student
    Hans Brausewetter: Walter Bienert, Beinerts Sohn, Student
    Charlotte Ander: Gerda Bienert - Bienerts Tochter
    Annie Markart: Erna Kabisch, Prostituierte und Mordopfer
    Edith Meinhard: Mella Ziehr, Prostituierte
    Oskar Sima: Karl Zülke, Portier
    Julius Falkenstein: Anatol Scherr, ein Hausbewohner
    Heinrich Gretler: Kurt Brann, sein Untermieter
    Hermann Speelmans:Bruno Klatte, Artist
    Jakob Tiedtke: Ein genierter Herr
    Gerhard Bienert: Baumann, Kriminalkommissar
    Heinz Berghaus: Schneider, Kriminalbeamter
    Carl Lamberti: Kriebel, Kriminalbeamter

Der Film wurde in Berlin gedreht. Als Ort der Handlung werden durch die Straßenschilder und Hausnummern im Bild die Mittel Straße 63 angegeben.

Die literarische Vorlage für diesen Film war das Buch Voruntersuchung (1927), welches von dem Berliner Strafverteidiger und Schriftsteller Max Alsberg zusammen mit Otto Ernst Hesse geschrieben wurde. Alsberg galt den Nationalsozialisten als Volljude, emigrierte und nahm sich 1933 das Leben. Der Film war in der Zeit des Nationalsozialismus verboten.

http://dfiles.eu/files/irp9uc89c

Donnerstag, 21. Februar 2013

Gloria (1931)


Gloria ist ein romantischer Fliegerfilm von TOBIS Klangfilm mit den beiden Stars Brigitte Helm und Gustav Fröhlich aus dem Klassiker Metropolis 1927.

Die Familie Köhler lebt zufrieden in einem Einfamilienhaus. Der Vater ist Luftchauffeur und die Mutter passt auf den kleinen Sohn auf. Doch eines Tages wird es dem Vater zu bunt und er möchte wie früher ein verwegener Flugzeugpilot sein...

Regie: Hans Behrendt
Idee: Georg C. Klaren, Hans Székely
Buch: Franz Schulz
Originalmusik: Hans J. Salter
Kamera: Frederik Fuglsang
Schnitt: Friedel Buckow, Alwin Elling
Bauten/Dekorationsbau: Erwin Scharf

Besetzung (In der Reihenfolge des Abspanns):

Gustav Fröhlich ... Georg Köhler
Brigitte Helm ... Maria, seine Frau
Rolf Drucker ... Der kleine Felix
Fritz Kampers ... Johnny Belling
Hugo Fischer-Köppe ... Jakopp Spindler
Hedwig Wangel
Paul Henckels
Olivia Fried
Julius E. Hermann
Alfred Beierle
Hermann Hellweger
Hellmut Kraus
Fritz Schmuck
Luigi Bernauer

http://dfiles.eu/files/7bsvahu9c

Montag, 14. Januar 2013

Berlin-Alexanderplatz (1931)


Berlin – Alexanderplatz ist eine deutsche Filmproduktion aus dem Jahre 1931. Sie basiert auf dem 1929 erschienenen Roman Berlin Alexanderplatz des Autors Alfred Döblin.

Handlung:

Der nach vierjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassene Franz Biberkopf versucht ins Alltagsleben zurück zu finden und betreibt einen Straßenhandel am Alexanderplatz in Berlin. Er lernt Cilly kennen und lieben. Deren ehemaliger Freund Reinhold ist ein Bandenführer, der Biberkopf zum Mitmachen überreden möchte...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Piel Jutzi
Drehbuch     Alfred Döblin
Hans Wilhelm
Karlheinz Martin
Produktion     Arnold Pressburger
Musik     Allan Gray
Kamera     Nikolaus Farkas, Erich Giese

Besetzung:

    Heinrich George: Franz Biberkopf
    Maria Bard: Cilly
    Bernhard Minetti: Reinhold
    Margarete Schlegel: Mieze
    Gerhard Bienert: Klempner-Karl
    Albert Florath: Pums
    Paul Westermeier: Gastwirt Hentschke
    Jakob Tiedtke: Gast bei Henschke
    Hans Deppe: Gast bei Henschke
    Julius Falkenstein: Geschäftemacher
    Käthe Haack
    Oskar Höcker
    Karl Stepanek
    Ernst Behmer
    Paul Rehkopf: Gefängnisaufseher
    Anna Müller-Lincke
    Heinrich Schroth
    Heinrich Gretler: Kofferdieb
    Willi Schur
    Walter Werner
    Karl Harbacher
    Franz Weber
    Paul Kemp
    Holmes Zimmermann

Die Filmprüfstelle verlieh dem Film das Prädikat „künstlerisch“.

http://depositfiles.com/files/elahe3mj9

Sonntag, 7. Oktober 2012

Der Hauptmann von Köpenick (1931)


Der Hauptmann von Köpenick (1931) ist nicht der erste Film, die sich mit den Ereignissen um den Hauptmann von Köpenick des Jahres 1906 beschäftigte, jedoch die erste Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Carl Zuckmayer. 1956 wurde die zweite Adaption gedreht.

Nach 23 Jahren Zuchthaushaft wird der Schuhmacher Wilhelm Voigt entlassen. In der neuen Freiheit versucht er Arbeit zu finden und will eine bürgerliche Existenz gründen. Doch ohne einen Pass gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keinen Pass. Schon recht bald findet sich Voigt im Hamsterrad der Bürokratie wieder. Niemand in der Beamtenschaft fühlt sich für ihn zuständig, und so nimmt Wilhelm Voigt sein Schicksal auf die ihm vertraute Weise in die eigene Hand: Er bricht in ein Polizeirevier ein, um sich dort die dringend benötigten Papiere zu verschaffen...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Richard Oswald
Drehbuch     Carl Zuckmayer, Albrecht Joseph
Produktion     Richard Oswald, Gabriel Pascal
Kamera     Ewald Daub
Schnitt     Max Brenner

Besetzung:

    Max Adalbert: Wilhelm Voigt
    Max Gülstorff: Bürgermeister Dr. Obermüller
    Käthe Haack: Mathilde Obermüller
    Friedrich Kayßler: Friedrich Hoprecht
    Hermann Vallentin: Adolph Wormser
    Hans Halden: Zuchthausdirektor
    Paul Wagner: Hauptmann von Schlettow
    Peter Wolff: Willy Wormser
    Willi Schur: Kalle
    Hermann Speelmanns: Wachtmeister Kilian
    Emil Wabschke: Wabschke
    Ilse Fürstenberg: Marie Hoprecht, Voigts Schwester
    Albert Florath: Zuchthausaufseher
    Ernst Dernburg: Entlassungsbeamter
    Heinz Sarnow: Dr. Jellinek
    Heinrich Marlow: Revierkommissar
    Fritz Beckmann: Schustermeister
    Edith Karin: Plörösenmieze
    Fritz Odemar: Kassierer Rosenkranz
    Arthur Mainzer: Prokurist Knell
    Leonard Steckel: Krakauer, Trödler
    Gerhard Bienert: Gardegrenadier
    Heinrich Schroth: Polizeipräsident von Jagow
    Hermann Wlach: Entlassungsbeamter
    Paul Otto: Oberst
    Hans Leibelt: Litfaßsäulen-Mann
    Fred Goebel: Leutnant der Neuen Wache
    Paul Rehkopf: Landwirt
    Eugen Rex: Bahnbeamter
    Henry Pleß: Schutzmann
    Oskar Höcker: Schutzmann
    Hans Wassmann: Bahnbeamter
    Alfred Beierle: Passkommissar
    Martha Ziegler: Fanny, Mädchen bei Obermüllers

http://depositfiles.com/files/o437e5gd5

Dienstag, 25. September 2012

Die lustigen Weiber von Wien (1931)


Die zehn Töchter eines Wiener Hofrats rebellieren gegen ihren Vater, als dieser seine Verlobung mir einer unliebsamen Dame bekannt gibt. Sie ziehen von zu Hause aus...

Erstaufführung: 6.3.1931 Kino

Darsteller: Willi Forst (Augustin Tuschinger, Tanzlehrer), Paul Hörbiger (Hofrat Leitner), Irene Eisinger (Leopoldine), Evi Eva (Adolphine), Elfriede Jerra (Hermine)

Produzent: Julius Haimann

Regie: Géza von Bolváry

Drehbuch: Walter Reisch

Kamera: Willy Goldberger

Musik: Robert Stolz, Peter Kreuder

http://depositfiles.com/files/o3ftjk2mg

Donnerstag, 20. September 2012

Der Draufgänger (1931)


Der Draufgänger ist der zweite Film von Richard Eichberg nach Der Greifer, bei dem Hans Albers einen tatkräftigen Polizisten mimt und damit sein Image als blonder Hans und früher Actionheld des deutschen Tonfilms festigt. Der Film wurde an Originalschauplätzen am Hamburger Hafen gedreht. Die Uraufführung des Films fand am 26. November 1931 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt.

Hans Röder ist Hafenpolizist in Hamburg und wird aufgrund seines mutigen Einsatzes für Recht und Ordnung Draufgänger genannt. Der amerikanische Millionär Patterson feiert ein großes Fest auf seiner Luxusyacht. Röder rettet während der Party ein Mädchen aus dem Hafenbecken. Kurz nach der Rettungstat wird Röder von einem Unbekannten niedergeschlagen und das Mädchen wird von diesem Mann auf einem Motorrad entführt...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Richard Eichberg
Drehbuch     Richard Eichberg, Josef Than
Produktion     Richard Eichberg
Musik     Hans May
Kamera     Heinrich Gärtner, Bruno Mondi
Schnitt     Willy Zeunert

Besetzung:

    Hans Albers: Hans Röder
    Marta Eggerth: Trude
    Sigurd Lohde: Patterson, reicher Amerikaner
    Gerda Maurus: Gloria, seine Freundin
    Ernst Stahl-Nachbaur: George Brown alias McBorn, Gangster
    Fritz Klippel: Parker, sein Komplize
    Leonard Steckel: Barini, Inhaber des Hippodrom
    Reinhold Bernt: Willy, Stallmeister

http://depositfiles.com/files/1lvtvvf6v

Freitag, 13. Juli 2012

Die Dreigroschenoper (1931)


Regie: Georg Wilhelm Pabst, mit Rudolf Forster (Mackie Messer), Carola Neher (Polly), Lotte Lenya (Jenny), Reinhold Schünzel (Brown), Fritz Rasp (Peachum), Valeska Gert (Mrs. Peachum), Hermann Thimig (Priester), Ernst Busch (Moritatensänger), Wladimir Sokolow, Paul Kemp. Er entstand frei nach Bertolt Brechts gleichnamigem Bühnenstück.

Der Film spielt im Londoner Unterweltmilieu. Der Bandenchef Mackie Messer entdeckt nach einem Ausflug zu seiner Hure Jenny die schöne Polly und beschließt auf der Stelle, sie zu heiraten. Seine Bande raubt flugs eine Hochzeitsausstattung zusammen und noch am selben Abend findet die Feier statt, bei der auch Mackies Freund, der Polizeichef Tiger-Brown, anwesend ist.
Als Pollys Vater, der „Bettlerkönig“ Peachum, von der eiligen Hochzeit erfährt, ist er außer sich, denn Polly sollte in seinem Unternehmen arbeiten, das die Bettler organisiert und deren Geld einnimmt. Er fordert Tiger-Brown zur Verhaftung Mackie Messers auf und droht ihm, die Krönung der Königin durch seine Bettler stören zu lassen...

Nach der Machtübernahme wurde er 1933 verboten. Wenig bekannt ist das Bertolt Brecht schon 1930 gegen den Produzenten klagte, um ein Aufführungsverbot zu erreichen.

http://depositfiles.com/files/rvt0ad0v4

Freitag, 6. Juli 2012

Mädchen in Uniform (1931)


Die vierzehnjährige Manuela von Meinhardis, Tochter eines Offiziers, wird nach dem Tod der Mutter auf ein Stift für verarmte höhere Töchter nach Potsdam geschickt. Obwohl der Film zu Beginn der 1930er Jahre spielt, ist der Erziehungsstil des Internats nach wie vor von preußischem Drill und dem Fehlen menschlicher Nähe geprägt. Die Soldatentöchter sollen dort zu Soldatenmüttern erzogen werden. Die Oberin der Schule geht, wie Friedrich der Große, am Stock und erlässt Tagesbefehle wie in den glorreichen Zeiten des Siebenjährigen Krieges. Die Auswirkungen dieses Preußentums auf das zärtlich und fantasievoll veranlagte, sensible junge Mädchen sind verheerend, sie hat Schwierigkeiten, sich den Verhältnissen anzupassen, und fällt in ihren Schulleistungen ab. Wärme und Verständnis geht allein von der jungen Lehrerin Fräulein von Bernburg aus, in die Manuela sich glühend verliebt. Als Fräulein von Bernburg ihr als Ersatz für ihre zerschlissenen Sachen eines ihrer eigenen Unterhemden schenkt, ist Manuela berauscht. Die Katastrophe bahnt sich an, als Manuela nach einer erfolgreichen Schultheateraufführung – glücklich über ihren Bühnenerfolg und von heimlich gepanschter Bowle ein bisschen beschwipst – öffentlich erklärt, wie lieb sie die Lehrerin hat. Die Folgen sind schrecklich...

Besatzung:
  • Hertha Thiele: Manuela von Meinhardis
  • Dorothea Wieck: Fräulein von Bernburg
  • Gertrud de Lalsky: Exzellenz von Ehrenhardt, Manuelas Tante
  • Emilia Unda: Oberin
  • Marte Hein: Anstaltsprotektorin
  • Hedwig Schlichter: Fräulein von Kesten
  • Lene Berdolt: Fräulein von Garschner
  • Lisi Scheerbach: Mademoiselle Oeuillet
  • Margory Bodker: Miss Evans
  • Erika Mann: Fräulein von Attems
  • Ellen Schwanneke: Ilse von Westhagen
  • Ilse Winter: Marga von Rasso
  • Charlotte Witthauer: Ilse von Treischke
  • Erika Biebrach: Lilli von Kattner
  • Else Ehser: Garderobiere Elise
  • Ethel Reschke: Oda von Oldersleben

Mit englischen Untertiteln. Leider stark eingekürzt, die Prüffassung war 98 Minuten lang, bei der Uraufführung 1931 dauerte der Film noch 91 Minuten, die FSK-Prüfung 1949 schnittete ihn zu 88 Minuten und diese Version dauert nur 83 Minuten.

http://depositfiles.com/files/798gamybz

Samstag, 18. Dezember 2010

Bomben auf Monte Carlo (1931)

Hans Albers, Heinz Rühmann (v.l.n.r)

Kapitän Craddock (Hans Albers) fährt unter der Flagge des bankrotten Balkanstaats Pontenero. Sold haben er und die Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen und so weigert Craddock sich, Königin Yola I. (Anna Sten) auf seinem Kreuzer mit auf eine Vergnügungsfahrt zu nehmen. Stattdessen steuert er Monte Carlo an, um den Konsul von Pontenero zur Rede zu stellen.
  
Im Spielkasino lernt er ein Mädchen kennen, das niemand anderes als Yola I. ist, die Craddock inkognito nachgereist ist. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf, als er am Roulettetisch ein Vermögen verspielt. Um das Geld zurückzubekommen, droht Craddock dem Direktor der Spielbank mit Beschuss durch seine Schiffsartillerie...