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Samstag, 1. Februar 2014

Auf Wiedersehn, Franziska! (1941)

Marianne Hoppe, Hans Söhnker
Mickey Mouse, Marianne Hoppe

Auf Wiedersehn, Franziska! ist ein deutscher Spielfilm von Helmut Käutner aus dem Jahr 1941.

Handlung:

Eine Kleinstadt im Spätherbst 1932: Die junge Franziska lernt den Bildreporter und Wochenschaumann Michael kennen und lieben. Nach einer ersten gemeinsamen Nacht muss er bereits der Arbeit für eine New Yorker Agentur wegen verreisen und Franziska bleibt allein zurück. Über Michael gerät sie mit ihrem Vater in Streit, da sie nun auf eigenen Beinen stehen will und seine Fürsorge zurückweist. Sie zieht nach Berlin, wo sie ein eigenes kleines Atelier für Miniaturspielzeug eröffnet und mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Nach einem Jahr kündigt sich Michael bei ihr an. Sie gibt vor, ihn nicht zu lieben und frei und unabhängig zu sein, gesteht ihm am Ende aber doch ihre Liebe. Er macht ihr einen Heiratsantrag und sie willigt trotz Bedenken ein. Da er bereits am nächsten Tag wieder für einen Job das Land verlassen muss, zieht sie in ihr Heimatdorf zurück – in Michaels Villa, die sie gemeinsam mit der Haushälterin renoviert und wohnlich einrichtet. Sie ist von Michael schwanger, verschweigt dies jedoch ihrem Vater.
Michael versucht, aufgrund der bevorstehenden Hochzeit mit Franziska von seinem New Yorker Chef frei zu bekommen. Als dies nicht möglich ist, will er kündigen, doch besteht sein Chef auf einer Vertragserfüllung bis Sommer 1939...

Altersfreigabe der zensurierten BRD-Fassung    FSK 6

Stab:

Regie     Helmut Käutner
Drehbuch     Helmut Käutner, Curt J. Braun
Produktion     Terra-Filmkunst G.m.b.H., Herstellungsgruppe Hans Tost
Musik     Michael Jary
Kamera     Jan Roth
Schnitt     Helmuth Schönnenbeck

Besetzung:

    Marianne Hoppe: Franziska Tiemann
    Hans Söhnker: Michael Reisiger
    Fritz Odemar: Professor Tiemann
    Rudolf Fernau: Dr. Christoph Leitner
    Hermann Speelmans: Buck Standing
    Margot Hielscher: Helen Philips
    Herbert Hübner: Ted Simmons
    Frida Richard: Kathrin
    Klaus Pohl: Briefträger Pröckl
    Erich Ziegel: Arzt
    Rudolf Kalvius: Anwalt
    Josefine Dora: Frau Schöpf
    Traute Baumbach
    Marianne Beckmann
    Ursula Herking
    Edith Hildebrand
    Gustl Kreusch
    Ruth Kruse
    Vera Mayr
    Ernö René
    Annemarie Schäfer
    Marianne Stanior
    Hans Wallner
    Beryl Roberts
    Louis Brody
    Aribert Wäscher
    Evelyn Künneke

Auf Wiedersehn, Franziska! entstand vom 30. Oktober 1940 bis Mitte Februar 1941. Die Innenaufnahmen wurden im Ufa-Atelier Berlin-Tempelhof gedreht, während die Außenaufnahmen in Burghausen an der Salzach entstanden. Die Uraufführung fand am 24. April 1941 im Atlantik-Palast in München statt, wobei der Film vom Publikum positiv aufgenommen wurde. Am 6. Mai 1941 wurde Auf Wiedersehn, Franziska erstmals im Capitol am Zoo in Berlin gezeigt. Der Film erhielt von der Filmprüfstelle das Prädikat „Künstlerisch wertvoll“.
Bis Dezember 1941 spielte der Film 3.113.000 Reichsmark ein. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Film von den Alliierten verboten und durfte erst 1951 in einer um neun Minuten gekürzten Version gezeigt werden. Der Film, dem das Ende fehlte, war nun ab 16 Jahren zugelassen. Im Jahr 1983 erfolgte eine erneute Prüfung des Films, der seitdem in einer Länge von 97 Minuten gezeigt werden darf und von der FSK ab 6 Jahren freigegeben wurde.

Die letzte Szene, aus der hervorgeht, dass Michael sich der Pflicht bewusst sei, seinem Vaterland zu dienen, dass er eingesehen habe, dass sein ganzes Leben vorher falsch und dumm gewesen sei, dass er ein Deutscher sei und dass er jetzt seine Pflicht fürs Vaterland zu erfüllen habe, is auch jetzt verboten in der BRD und fehlt in dieser Fassung.

http://dfiles.eu/files/9so21h927

Mittwoch, 15. Januar 2014

Alarm (1941)

Paul Klinger, Hilde Sessak

Alarm ist ein deutscher Kriminalfilm, der im Jahre 1941 produziert wurde.

Handlung:

Zwei Transportflieger eines Berliner Chemiekonzerns empfinden die beide romantische Gefühle für ein- und dieselbe Mitarbeiterin eines grossen Lichtspieltheaters und werden in einen Mordfall verstrickt. Es folgt eine wilde Verfolgungsjagd, welche mit dem Absturz vom Dach eines Kaufhauses ihr vorläufiges Ende findet...

Regie: Herbert B. Fredersdorf
Roman: Kurt Roecken
Drehbuch: Kurt E. Walter

Besetzung:

Karl Martell ... Kriminalkommissar Petersen
Maria von Tasnady ... Sekretärin Vera Kaufmann
Paul Klinger ... Herbert Flügger
Rolf Weih ... Werkpilot Werner Blennemann
Hilde Sessak ... Platzanweiserin Helene Hoesch
Hilde Hildebrand ... Pensionsinhaberin Frau Anders
Lotte Rausch ... Dienstmädchen Meta
Theodor Loos ... Rentner Ophagen
Fritz Rasp ... Feinmechaniker Stülken
Alexander Engel ... Barpianist Ölkers
Gerhard Bienert ... Kriminalkommissar Dr. Dittmann
Albert Venohr ... Kriminaloberassistent Schneider
Rudolf Platte ... Ganove Schielauge
Eduard Bornträger ... Kneipenwirt
Peter Elsholtz ... Warenhausdetektiv

Der Film war unter alliierter Militärzensur verboten.

http://dfiles.eu/files/zai5ctkmj

Dienstag, 10. September 2013

Frau Luna (1941)

Else von Möllendorff

Frau Luna ist eine musikalische Komödie aus dem Jahr 1941. Die Uraufführung fand am 4. November 1941 in Berlin im Marmorhaus statt.

Handlung:

Man schreibt den 31. Dezember 1899. Ein Riesen-Plakat vor dem Apollotheater in Berlin kündigt ein Ereignis an, das bald zum Tagesgespräch der Stadt werden soll: Die Erstaufführung der Operette „Frau Luna" von Paul Lincke. Gerade ist die Generalprobe in phantastischen Kostümen, unter denen das der auffallend hübschen Operettensängerin Vera Waldner besonders ins Auge sticht, in vollem Gange. Der Polizeigewaltige verlangt jedoch die sofortige Einstellung der Generalprobe und verbietet kurzerhand sogar die bevorstehende Premiere. Als Stein des Anstoßes bezeichnet er die frivolen Kostüme...

Stab:

Regie: Theo Lingen
Drehbuch: Ernst Marischka
Vorlage: Paul Lincke (Operette)
Produktion: Ufa
Musik: Paul Lincke
Kamera: Ekkehard Kyrath
Schnitt: Ella Ensink

Besetzung:

Lizzi Waldmüller Operettensängerin Vera Waldner
Fita Benkhoff Frau Gerlach
Irene von Meyendorff Stieftochter Gerda Gerlach
Karl Schönböck Musikverleger Paul Rüdinger
Theo Lingen Lepke
Paul Kemp Max
Else von Möllendorff Traute
Paul Henckels Poizeigeheimrat Schmidt
Georg Alexander Thusneldenbund-Präsident Lüdecke
Hubert von Meyerinck Rat Haschke
Will Dohm Theaterdirektor Knoppe
Günther Lüders Sekretär Friese
Jakob Tiedtke Direktor in den Zelten Schüßler
Bruno Fritz Inspizient Milke
Kurt Seifert Direktor in der Hasenheide Lindemann
Paul Westermeier Mechaniker Scholte
Ewald Wenck Artist Kneipp
Leo Peukert Wirt vom "Groben Gottlieb"
Klaus Pohl Fotograf von Lutter & Wegner
Karl Platen Regisseur am Apollo-Theater
Hans Hermann Schaufuß Polizeirat
Wolfgang von Schwind
Hans Waschatko
Paul Lincke Paul Lincke

http://dfiles.eu/files/vifbtwxdm

Samstag, 27. Juli 2013

Immer nur-Du! (1941)


Immer nur-Du! ist eine komische Musik-Romanze mit unerwarteten Ideen.

Inhalt:

Loni Carell (Dora Komar) und Will Hollers (Johannes Heesters) sind berühmte Operettenstars. Sie treten zum ersten Mal gemeinsam auf, doch es läuft nicht so harmonisch wie erwartet. Denn beide Stars wollen die Gunst des Publikums ganz für sich allein, und auch ihre Manager heizen die Konkurrenz der beiden kräftig an...

Regie:    Karl Anton
Drehbuch:    Karl Anton, Felix von Eckardt
Kamera:    Herbert Körner, Klaus von Rautenfeld
Schnitt:    Lena Neumann
Musik:    Friedrich Schröder

Johannes Heesters    ...     Will Hollers
Dora Komar    ...     Loni Carell
Fita Benkhoff    ...     Isolde Brummel
Paul Kemp    ...     Sepp Zeisig
Paul Henckels    ...     Direktor Schellhase

http://dfiles.eu/files/9yms46zvm

Freitag, 5. Juli 2013

Annelie (1941)


Annelie ist ein Drama über das ganze Leben einer Frau.

Handlung:

Eine Viertelstunde der Neujahrsnacht 1871 war verstrichen, als eine feine, silberne Stimme den zwischen Sorge und Ungeduld kämpfenden Katasteramtsrat Dörensen mit dem beglückenden Stolz erfüllte, daß er Vater geworden war. Annelie hatte sich endlich eingestellt, sein Kind. Herr Dörensen fühlte sich als kleiner König und mußte es dem holden, kleinen Menschenwesen verzeihen, dass es nicht schon um Mitternacht, wie er gehofft hatte, sondern „eigentlich" eine Viertelstunde zu spät zur Welt gekommen war. Doch Annelie blieb dieser „Viertelstunde zu spät“ treu, zur Freude und zum Leide...

Stab:

Regie:     Josef von Baky
Drehbuch:     Thea von Harbou; nach dem Bühnenstück "Annelie" von Walter Lieck
Produktion:     UFA
Musik:     Georg Haentzschel
Kamera:     Hanns König, Werner Krien
Schnitt:     Walter Wischniewsky

Besetzung:

Luise Ullrich     Annelie
Werner Krauß     Katasteramtsrat Dörensen
Käthe Haack     Frau Dörensen
Karl Ludwig Diehl     Dr. Laborius
Ilse Fürstenberg     Ida, Hausmädchen bei Dörensen
Albert Hehn     Reinhold
John Pauls-Harding     Gerhard
Johannes Schütz     Rudi
Axel von Ambesser     Georg, Annelies Verehrer
Eduard von Winterstein     Sanitätsrat Heberlein
Josefine Dora     Hebamme

Die Dreharbeiten wurden in der nähe von Königsberg gedreht. Die Uraufführung fand am 9. September 1941 im Gloria-Palast in Berlin statt.  Dieser rührende Film mit magischen Elementen war unter alliierter Militärzensur verboten.

http://dfiles.eu/files/j5x1735lj

Mittwoch, 3. Juli 2013

Österreich I 12 - Im Kriege Wiedererstanden (1941-1944, 2013)


Österreich I 12 - Im Kriege Wiedererstanden

Letzte Folge. Die Ostmark vom Anfang des Feldzuges gegen die Sowjetunion bis 1944.

http://dfiles.eu/files/hmreukrtf

Donnerstag, 6. Juni 2013

Anschlag auf Baku (1941)


Anschlag auf Baku ist ein Kriegsspielfilm von 1941. Die Dreharbeiten fanden in Italien, Rumänien (Ölfelder), Chorzelle, Trebbin/Ostsee statt. Die Uraufführung fand am 25. August 1942 statt.

Handlung:

Die Ölfelder in Aserbaidschan 1919. Rund um die Hauptstadt Baku befinden sich die zweitgrößten Erdölvorkommen der Welt. Die Region ist unruhig, immer wieder kommt es zu Anschlägen auf Ölfelder. Im Dienste der Vereinigten Ölgesellschaft leitet der deutsche Offizier Hans Romberg den Sicherheitsdienst zum Schutze dieser Felder. Romberg ist sich sicher, dass die Engländer hinter den Anschlägen stecken, haben sie doch ganz handfeste wirtschaftliche Interessen. Sie wollen die Ölfelder an sich reißen, doch keiner der hier herrschenden Ölmagnaten ist bereit, seine Anteile an sie zu verkaufen. Rombergs zentraler Gegenspieler ist Captain Percy Forbes, der im englischen Auftrag den Ankauf der Felder vorantreiben soll. Niemand ahnt bisher, dass er als Agent im Auftrag der britischen Regierung handelt. Forbes versucht, sich bei den lokalen Ölherren einzuschmeicheln und bandelt darüber hinaus mit Sylvia Camps, der Tochter des amerikanischen Ölmagnaten George Camps, an. Damit kommt er Hans Romberg in die Quere, der bereits selbst ein Auge auf die attraktive junge Dame geworfen hat...

Stab:

Regie     Fritz Kirchhoff
Drehbuch     Hans Weidemann
Hans Wolfgang Hillers
Produktion     Hans Weidemann (Herstellungsgruppe) für UFA
Musik     Alois Melichar
Kamera     Robert Baberske (Atelieraufnahmen), Herbert Körner, Klaus von Rautenfeld, H. O. Schulze (alle Außenaufnahmen)
Schnitt     Erich Kobler

Besetzung:

    Willy Fritsch: Hans Romberg, Sicherheitsdienst-Offizier
    René Deltgen: Captain Percy Forbes, brit. Chefagent
    Fritz Kampers: Feldwebel Mathias Ertl
    Hans Zesch-Ballot: Bakus Polizeiminister Barakoff
    Paul Bildt: Mr. Camps, US-Ölmagnat in Baku
    Lotte Koch: Sylvia, seine Tochter
    Erich Ponto: Herr Jensen, dänischer Ölmagnat
    Aribert Wäscher: Mamulian, armenischer Ölmagnat
    Walter Janssen: Herr Hanson, schwedischer Öl-Magnat
    Joachim Brennecke: Ali Baba, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
    Josef Kamper: Zolak, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
    Wilhelm H. König: Thatul, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
    Heinrich Marlow: Lord Seymour, brit. Offizier
    Hellmut Helsig: Richard Twinning, brit. Agent
    Alexander Engel: Steffens, brit. Agent
    Walter Holetzko: Richards, brit. Agent
    Peter Elsholtz: brit. Leutnant und Agent
    Nikolai Kolin: russischer Kellner
    Aruth Wartan: GPU-Agent
    Willy Maertens: Notar bei Jensen
    Boris Alekin: türkischer Offizier
    Angelo Ferrari: türkischer Offizier
    Erik Radolf: Diener bei Forbes
    Herbert Gernot: Oberst Achmed Bey
    Jur Arten: englischer Agent
    Fred Goebel: englischer Agent
    Reginald Pasch: englischer Agent
    Arthur Reinhardt: englischer Agent
    Nico Turoff: englischer Agent
    Kurt Iller: englischer Agent
    Karl Jüstel: englischer Agent
    Günther Ballier: Sekretär Jensens
    Herbert Scholz: Attentäter
    Werner Völger: Attentäter
    Peter Busse: Ölmagnat, Gast im Hause Camps
    Erich Walter: Gregor, Diener bei Camps
    Lotte Hermann: Tänzerin
    Lula von Sachnowsky: Tänzerin
    Julius E. Herrmann: Ölmagnat, der unter Druck unterschreibt

Die Dreharbeiten begannen am 4. November 1940 auf den rumänischen Ölfeldern von Moreni und Maicoi. Die rumänischen Behörden unterstützten die deutsche Ölfilm-Expedition außerordentlich großzügig. Allein der Generalstab stellte für vier Wochen 500 Reiter der königlichen Garde-Kavallerie und 300 Infanteristen zur Verfügung. Weitere Außenaufnahmen entstanden an der Ostsee sowie in Chorzellen und Trebbin. Die Atelieraufnahmen wurden zwischen dem 9. Januar und dem 5. Mai 1941 in der Ufastadt von Babelsberg angefertigt. Weitere Außen- wie auch Atelieraufnahmen wurden an einzelnen Tagen im Mai und Juni 1941 angefertigt. Nach beträchtlichen Schwierigkeiten mit der Filmprüfstelle gab die Zensur Anschlag auf Baku am 18. August 1942 zur Aufführung frei. Die Uraufführung erfolgte schließlich am 25. August 1942 in vier Berliner Lichtspielhäusern. Zu diesem Zeitpunkt, in dem die deutschen und verbündeten Truppen immer tiefer in die kaukasischen Ölgebiete eindrangen, war natürlich einem Film mit dem Titel „Anschlag auf Baku“ von vornherein ein besonderes Interesse sicher.

Die alliierten Militärbehörden verboten 1945 die Aufführung des Films in Deutschland. Auch jetzt ist er im Bundesrepublik verboten.

Die Bildqualität dieser Version ist leider sehr schlecht.

http://dfiles.eu/files/pc3vkau9g

Montag, 4. März 2013

Der scheinheilige Florian (1941)


Der scheinheilige Florian ist eine Komödie aus dem Jahre 1941 nach dem gleichnamigen Volkstück von Max Neal und: Philipp Weichand.

Kurzinhalt:

Man schreibt das Jahr 1911, die kleine bayerische Gemeinde Moosdenning hat soeben eine neue "Dampffeuerspritze" bekommen, worüber der Versicherungsagent Krüger ganz und gar nicht erfreut ist, denn er weiss: Von den ganzen Bauern im Dorf wird nun niemand mehr eine Brandschutzversicherung abschließen - man verfügt ja nun über "moderne Technik". Tatsächlich haben die Einwohner von Moosdenning im Moment wichtigeres zu tun, das Festspiel zur Spritzenweihe vorzubereiten zum Beispiel. Besonders gestresst ist Johann Nepomuk Bacherer, der nicht nur größte Schwierigkeiten mit dem Erlernen seines Textes hat, sondern sich auch noch mit seiner Tochter Monika herumschlagen muss, die gegen seinen Willen den einfachen Knecht Ferdinand heiraten will. Versicherungsagent Krüger lässt indes in all dem Trubel nichts unversucht, um die Bauern doch noch vom Sinn einer Brandschutzversicherung zu überzeugen. Und siehe da: ausgerechnet während des Feuerwehrfestes geht Bacherers Haus in Flammen auf...

FSK-Freigabe: freigegeben ab 16 Jahren 

Regie: Joe Stöckel
Drehbuch: Ludwig Schmid-Wildy, Joe Stöckel
Autor: Max Neal, Philipp Weichand
Kamera: Bruno Stephan
Musik: Toni Thoms, Fritz Wenneis
Ton: Hans Wunschel
Bauten: Max Seefelder, Hans Sohnle, Wilhelm Vorwerg

Darsteller:

Thea Aichbichler als 1. Frau
Elise Aulinger als Maria Pfaffinger
Georg Bauer als Bacherers Knecht Martl
Hans Benedikt als Schutzmann
Margot Berger als Fanny
Beppo Brem als Ferdinand Dingler
Josef Eichheim als Unterhändler Andreas Brumbirl
Erna Fentsch als Tochter Monika Bacherer
Hans Fitz als Bürgermeister Korbinian Pfaffinger
Franz Fröhlich als Staudinger
Janne Furch als Bacherers Magd Cenzi
Adolf Gondrell als Verteidiger
Heinrich Hauser als Gerichtsdiener
Georg Holl als Justizwachtmeister
Albert Janscheck als Hiasl
Leopold Kerscher als Gemeindediener
Wilhelmine Knoll als Rosl
Irene Kohl als 2. Frau
Michl Lang als Zotz, Bauer
Emmi Lautenbacher als Resi
Theodolinde Müller als Urschl
Rolf Pinegger als Landgerichtspräsident
Alfred Pongratz als Gerichtsvollzieher
Gabriele Reismüller als Johanna
Helma Rückert als 3. Frau
Edeltraud Schenk als Kathi
Ludwig Schmid-Wildy als Schäfer Simmerl
Karl Schöpp als Wirt
Hans Schulz als Loisl
Kaspar Sedlmayer als Münchner Jäger
Maria Stadler als Nannl
Joe Stöckel als Bauer Bacherer, Nepomuk
Eva Tinschmann als Agathe Krüger
Kurt Vespermann als Versicherungsagent Emil Krüger
Ernst Waldow als Staatsanwalt
Wastl Witt als Nachtwächter

http://dfiles.eu/files/ozqcqm5zq

Samstag, 5. Januar 2013

Romeo und Julia auf dem Dorfe (1941)


Im Züribiet, einige Kilometer von Seldwyla entfernt: Sali Manz und Vreneli Marti sind unzertrennliche Spielgefährten. Aber ihre Väter - benachbarte, früher befreundete Bauern - liegen wegen eines von beiden begehrten Feldes miteinander im Streit...

Romeo und Julia auf dem Dorfe, im Sommer 1941 in und vor allem um Zürich gedreht, am 8. November desselben Jahres bereits im Zürcher Kino Rex uraufgeführt, ist fraglos ein Meilenstein der Schweizer Filmgeschichte. Unter äusserst prekären Bedingungen entstanden, mit minimalem Budget und künstlerischem Rigorismus bei mangelnder Berufserfahrung sowohl seines Autors als auch des sehr begabten Kameramanns Ady Lumpert, schlecht ausgewertet, verstümmelt, von der Kritik - mit Ausnahme der katholischen - gefeiert, vom Publikum nicht verstanden und gemieden, ist der «eigentliche» Film längst verschollen. Ursprünglich 103 Minuten lang, auf Druck des Verleihs 1943 auf 94 Minuten geschnitten, wurde das Originalnegativ vom Produzenten 1948 zur Erstellung einer deutschen Synchronfassung einfach nach Österreich gegeben, wo es verschwand. Aufgrund verschiedener Kopien hat der Dokumentarist Herbert E. Meyer 1976-78 zusammen mit Hans Trommer in kostspieliger Restaurierung diese Fassung von 84 Minuten Länge erstellt, die immerhin eine Ahnung davon vermittelt, was der Film wohl einmal war.

http://depositfiles.com/files/ep37m5uf3

Mittwoch, 29. August 2012

...reitet für Deutschland (1941)


November 1918, Deutschland steht gegen Ende des Ersten Weltkriegs am Rande einer  Niederlage. In endlosen Langstreckenritten versuchen deutsche Reiterregimenter aus den Tiefen Russlands zur deutschen Grenze zurückzugelangen. Der ausgezeichnete Reiter Rittmeister von Brenken erhält den Auftrag, zu einer Division durchzustoßen, um von dort Hilfe für die von polnischen Freischärlern eingeschlossene Brigade anzufordern. Dabei trifft ihn eine polnische Kugel, sein Pferd Harro und er stürzen beim Ritt über morastigen Untergrund. Stundenlang liegt der schwere Pferdekörper auf ihm und drückt Brenken in den Matsch...

Stab:
Regie     Arthur Maria Rabenalt
Drehbuch     Fritz Reck-Malleczewen, Richard Riedel, Josef Maria Frank
Produktion     Herstellungsgruppe Richard Riedel
Musik     Alois Melichar
Kamera     Werner Krien
Schnitt     Kurt Hampp

Besetzung:

    Willy Birgel: Rittmeister von Brenken
    Gertrud Eysoldt: Tante Ulle
    Gerhild Weber: Tomasia ‘Toms‘ Kolrep
    Herbert A. E. Böhme: Olav Kolrep
    Willi Rose: Karl Marten
    Hans Zesch-Ballot: Brigadekommandeur
    Paul Dahlke: Dolinski
    Rudolf Schündler: Generaldirektor Brenner
    Walter Werner: Geheimrat
    Herbert Hübner: Ein Pferdehändler
    Walter Lieck: Pferdehändler Prosinger
    Ewald Wenck: alter Kutscher
    Armin Schweizer: Kapellmeister
    Gerhard Dammann: Fuhrwerksbesitzer
    Hans Quest: sein Sohn
    Peter Elsholtz: deutscher Ulan
    Karl Kahlmann: Regierungspräsident
    Marianne Stanior: erste Sekretärin Brenners
    Wolfgang Staudte: Wachtmeister Rebenschütz
    Klaus Pohl: Gerichtsvollzieher
    Karl Swinburne: Leiter des Reitturniers
    Angelo Ferrari: Italienischer Offizier beim Reitturnier
    Leopold von Ledebur: Logennachbar von Toms
    Jaspar von Oertzen: Adjutant von Burt
    Hellmuth Passarge: Pferdehändler auf der Trabrennbahn
    Ruth Lommel: junge Frau im Rennstall in Genf
    Ernst Rotmund: galizischer Pferdehändler
    Paul Rehkopf: Futtermeister Reinboth
    Anton Pointner: Reporter

Die Dreharbeiten dieser UFA-Produktion fanden ab dem 20. August 1940 statt; die letzte Szene wurde am 5. April 1941 fertiggestellt. Drehorte waren Graudenz, Angermünde, Schwedt und Meran.

Der Film erhielt am 4. April 1941 die Prädikate „Staatspolitisch wertvoll“ und „jugendwert“.

Der Film ist die bekannteste Produktion Willy Birgels und brachte ihm im Dritten Reich den Beinamen „Herrenreiter des deutschen Films“ ein.

Die Vorlage zu diesem Film war Clemens Laars gleichnamige Biografie über den Reiter und Olympiasieger von 1928 Carl-Friedrich von Langen.

Die Filmbauten entwarfen Otto Hunte und Karl Vollbrecht, die Ausführung übernahm Herbert Nitzschke.

Noch während des Krieges, 1941 respektive 1942, lief der Film auch in Schweden und Finnland an.

Kurz nach Kriegsende, im Juni 1945, wurde gemäß der Entscheidung der alliierten Militärregierungen die Vorführung des Films in Deutschland verboten. Nur 1952 gelangte …reitet für Deutschland erneut in die bundesdeutschen Kinos, allerdings zensuriert von einigen verbotenen Passagen.

Hier gibt es die vollständige Version:

http://depositfiles.com/files/j0q8dcy2c

Freitag, 11. November 2011

Frauen sind doch bessere Diplomaten (1941)


Der Film "Frauen sind doch bessere Diplomaten" war der erste Farbfilm der UFA. Trotz mancher farblicher Mängel war der Film ein großer Erfolg. Er spielte bis November 1944 bei Produktionskosten von 2.841.000 Reichsmark fast 8 Millionen RM ein. Ursprünglich wurde der Film mit Karl Stepanek in der Rolle des Oberleutnants Keller gedreht. Nach dem er nach England ausgewandert ist und dort im Rundfunk Propaganda gegen Deutschland verbreitet hatte, wurde seine Rolle durch Erich Fiedler ersetzt. Die deshalb notwendigen Nachaufnahmen dauerten von Juli bis September 1940. Der 1939 bereits abgedrehte Film gelangte erst 1941 zur Uraufführung, da die Herstellung von Farbkopien noch sehr schwierig war.

Besetzung
http://depositfiles.com/files/yjz7clb26