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Mittwoch, 13. November 2013

Der Bettelstudent (1936)

Marika Rökk

Der Bettelstudent, Untertitel Ein heiteres Spiel mit Musik aus der Zeit, in der August der Starke zugleich König von Polen war, ist eine deutsche Operettenverfilmung von Georg Jacoby aus dem Jahr 1936. Sie beruht auf der Operette Der Bettelstudent von Carl Millöcker.

Handlung:

Polen im Jahr 1704: Das Land wird vom sächsischen Kurfürsten August der Starke regiert, der in Krakau den Oberst Ollendorf als Statthalter eingesetzt hat. Es gilt das Standesrecht, nächtliche Versammlungen sind verboten. Ollendorf gibt einen Ball, zu dem auch die verarmte Gräfin Nowalska mit ihren beiden Töchtern Bronislawa und Laura eingeladen ist. Bronislawa ist wie immer nur am Essen und Tanzen interessiert und bringt die Gräfin damit in Verlegenheit. Laura jedoch wird von den Männern umschwärmt. Auch Ollendorf will mit Laura tanzen, die sich ihm entzieht. Als er sie weiter bedrängt und auf die Schulter küsst, erhält er von Laura eine Ohrfeige, da er nicht standesgemäß und auch kein Pole ist. Er lacht darüber, schwört aber im Geheimen Rache.
In Krakau ist unterdessen ein geheimnisvoller Mann erschienen, der von den Soldaten gejagt wird. Der Pole Jan Janicki gewährt ihm Unterschlupf. Der Fremde stellt sich ihm als Symon Rymanowicz vor. Sie erkennen bald, dass es ihnen beiden um die Freiheit Polens geht, und so nimmt Jan Symon auf eine Versammlung landestreuer Polen mit, die die Revolution planen...

Altersfreigabe FSK 12

Stab:

Regie Georg Jacoby
Drehbuch Walter Wassermann, Lotte Neumann als C. H. Diller
Produktion UFA
Herstellungsgruppe Max Pfeiffer
Musik Alois Melichar
Kamera Ewald Daub
Schnitt Herbert B. Fredersdorf

Besetzung:

 Johannes Heesters: Symon Rymanowicz / Herzog Kasimir
 Carola Höhn: Laura Nowalska
 Marika Rökk: Bronislawa Nowalska
 Berthold Ebbecke: Jan Janicki / Graf Opalinski
 Ida Wüst: Palmatica Gräfin Nowalska
 Fritz Kampers: Gouverneur Oberst Ollendorf
 Ernst Behmer: Gefängniswärter Enterich
 Harry Hardt: Rittmeister
 Hans Joachim Schaufuß: Fähnrich Henrici
 Wilhelm Bendow: Friseur
 Gerhard Bienert: Tierbudenbesitzer Kinsky
 Karl Platen: Diener Stefan
 Paul Schwed: Korporal
 Reinhold Bernt: Pedell
 Herbert Ebel: Polnischer Student
 Carl Iban: Gefangener
 Max Vierlinger: Adjutant des Oberst
 Ernst Deitermann: 1. Polnischer Student
 Walter Kunkel: 2. Polnischer Student
 Heinz Piper: 3. Polnischer Student
 Victor von Zitzewitz: 4. Polnischer Student
 Isolde Laugs: Polnische Händlerin

Johannes Heesters hatte die Rolle des Symon Rymanowicz erstmals im September 1934 an der Wiener Volksoper gespielt und für diese Rolle sein Schuldeutsch deutlich verbessert. Als er 1936 neu zur UFA kam, wurde gerade nach einer Hauptrollenbesetzung für eine Verfilmung des Bettelstudenten gesucht. Heesters wurde in der Rolle des Symon Rymanowicz besetzt; zwar war es seine erste Rolle in einem UFA-Film, doch hatte die Macher neben der Operettenerfahrung Heesters' auch sein Auftritt im österreichischen Spionagefilm Die Leuchter des Kaisers überzeugt. Neben Heesters, dessen Vorname Johan für den deutschen Markt in Der Bettelstudent zum ersten Mal in Johannes verändert wurde, war auch Marika Rökk erst 1936 zur UFA gekommen. Der Bettelstudent wurde der erste einer Reihe von gemeinsamen Filmen von Heesters und Rökk. Die Dreharbeiten, die Mitte März im UFA-Atelier Babelsberg begannen, gestalteten sich schwierig. Marika Rökk hatte zu dieser Zeit bereits eine Affäre mit Regisseur Jacoby, ihrem späteren Ehemann, begonnen, und benahm sich am Set divenhaft. „Bevor ich bei Jacoby geborgen war, stellte ich viel an. […] Ich leistete mir Launen, Extravanganzen und eine völlig unberechtigte Überheblichkeit. Morgens erhob ich mich gemütlich aus den Federn und schlenderte mit Verspätung ins Atelier. Ich gab mir auch keine große Mühe mit dem Studium der deutschen Sprache“, so Rökk rückblickend. Rökks Probleme mit der Aussprache und verpasste Einsätze sorgten am Set für Spannung. Kritik von Regisseur Jacoby führten zum Teil dazu, dass Rökk das Atelier verließ. Rökks Auftreten sorgte für eine Verzögerung der Dreharbeiten, die dennoch bereits nach einem Monat Mitte April 1936 beendet werden konnten.
Die Premiere fand am 20. August 1936 in Den Haag statt. Am 29. August lief Der Bettelstudent auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde am 23. November 1936 im Ufa-Palast am Zoo in Berliner Erstaufführung gezeigt. Bereits 1937 folgte mit Gasparone eine weitere Millöcker-Verfilmung mit Rökk und Heesters in den Hauptrollen.
Der Bettelstudent enthält verschiedene Lieder Millöckers, die von Johannes Heesters gesungen werden, darunter Ach, ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküsst und Ich knüpfte manche zarte Bande. Der Titel Nimm’ mein Herz in deine Hände wurde extra für den Film komponiert.

Der Bettelstudent erhielt von der Filmprüfstelle das Prädikat „Künstlerisch wertvoll“.

http://dfiles.eu/files/4yp98w868

Samstag, 9. November 2013

Die lustigen Vagabunden (1940)

Johannes Heesters, Rudi Godden

Die lustigen Vagabunden ist ein musikalisches Lustspiel. Die Uraufführung fand am 20. September 1940 statt.

Handlung:

Auf einem Atelierfest zur Feier des großen Erfolges von Berthold Menzinger, dessen Bild „Frühlingssinfonie" auf der Kunstausstellung den ersten Preis erhalten hat, kommt eine merkwürdige Wette zustande. Der Kunstkritiker Dr. Klamm und der Schauspieler Werner Schratt, Berthold Menzingers Freund, geraten in einen heftigen Disput darüber, daß die auf dem Gemälde dargestellten Vagabunden nicht echt wirken können, weil Berthold Menzinger und Werner Schratt zu diesen Gestalten selbst Modell gestanden haben. Schauspieler und Maler seien nun einmal keine echten Vagabunden. Werner Schratt erbietet sich, unter Beweis zu stellen, daß man als Schauspieler nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben echt wirken könne. Er werde als Vagabund vierzehn Tage durch die Fränkische Schweiz wandern, und niemand werde ihm ansehen können, dass er nicht von der „Branche" sei. Topp, die Wette gilt. Inzwischen hat Berthold Menzinger ein Telefongespräch mit seiner Freundin Gisela Merz. Sie ist höchst ungnädig darüber, dass man sie zu der Feier nicht eingeladen hat. Berthold Menzinger entgegnet ihr, daß sie nun zum siebenten Male Schluß gemacht haben und dass es endlich dabei bleiben müsse. Sie passen nun einmal nicht zusammen. Gisela meint, sie könne sich damit nicht zufrieden geben, sie werde noch heute Abend zu ihm kommen, um mit ihm zu sprechen. Berthold Menzinger ist außerordentlich bestürzt. Wenn sie kommt, ist er ihr wieder einmal verfallen! Nur schleunige Flucht kann helfen. So erklärt er sich sofort bereit, die Wette seines Freun­des Schratt mitzumachen und mit ihm zusammen aufzubrechen. Aber gleich muß es sein, denn Gisela könne jeden Augenblick eintreffen...

Stab:

Regie: Jürgen von Alten
Drehbuch: Kurt E. Walter; nach einer Idee „Frühlings-Sinfonie" von Franz Rauch
Produktion: Cine-Allianz Tonfilm
Musik: Edmund Nick
Kamera: Eduard Hösch
Schnitt: Willy Zeunert

Besetzung:

Rudi Godden Berthold Menzinger, Maler
Johannes Heesters Werner Schraff, Schauspieler
Mady Rahl Giesela Merz, Journalistin
Carola Höhn Erika Brencken
Carsta Löck Meta Kellnerin
Rudolf Platte Leo
Rudolf Carl Franz
Herta Worell Helga
Astrid Seiderer Else
Otto Stoeckel Gutsbesitzer Brencken
Lotte Spira-Andresen Seine Frau
Karl Harbacher Ein Diener
Franz Schafheitlin Dr. Klamm, Kunstkritiker
Werner Stock Hermann
Klaus Pohl Hermann
Wolfgang von Schwind Ortspolizist
Olga Limburg
Armin Schweizer
Bruno Ziener


Die lustigen Vagabunden war Rudi Goddens letzter Film. Am 4. Januar 1941 starb Rudi Godden im Alter von 33 Jahren in Berlin an einer Blutvergiftung, die sich nach einer entkräftenden Erkältungskrankheit einstellte.

http://dfiles.eu/files/hgxmgnjte

Freitag, 27. September 2013

Karneval der Liebe (1943)

Johannes Heesters, Hans Moser

Karneval der Liebe ist ein deutscher Revuefilm von Paul Martin aus dem Jahr 1943.

Handlung:

Tenor Peter Hansen will zum zweiten Mal die Ehe eingehen. Wenige Minuten vor der Trauung mit der Tänzerin und Sängerin Kitty ist er jedoch noch mit den Proben für eine aktuelle Revue von Direktor Melchior Oberländer beschäftigt. Kittys Onkel Meierhofer, der als Souffleur im Theater angestellt ist, drängt darauf, aufzubrechen. Melchior wird jedoch verkündet, dass sein neuengagierter weiblicher Star Marina Garden eingetroffen ist. Sie soll mit Peter während eines anstehenden Gastspiels in Köln Duette singen. Marina Garden entpuppt sich als die geschiedene Frau von Peter, die einen Künstlernamen angenommen hat. Peter hat sie nach der Trennung lange gesucht, jedoch nicht finden können. Nun verliebt er sich sofort in sie...

Altersfreigabe FSK 6

Stab:

Regie Paul Martin
Drehbuch Walter Forster, Peter Groll, Paul Martin
Produktion Berlin-Film, HG Franz Vogel
Musik Michael Jary
Kamera Stefan Eiben (d.i. István Eiben), Hugo O. Schulze
Schnitt Gertrud Hinz-Nischwitz

Besetzung:

 Johannes Heesters: Tenor Peter Hansen
 Dora Komar: Marina Garden
 Hans Moser: Onkel Meierhofer
 Dorit Kreysler: Kitty, Tänzerin
 Axel von Ambesser: Komponist Michael Frank
 Richard Romanowsky: Direktor Melchior Oberländer
 Gustav Waldau: Graf Lauenfels
 Evelyn Künneke: Sängerin und Revuetänzerin
 Ewald Wenck: falscher Standesbeamter
 Karl Hellmer: Straßenbahn-Schaffner
 Walter Steinweg: Inspizient
 Klaus Pohl: Gardrobier Wichmann
 Angelo Ferrari: Schlafwagenschaffner
 Tibor Halmay: Tibor, Kellner
 Friedrich Honna: Lakai
 Karl Alberti: Zimmerkellner
 Max Wilmsen: Taxifahrer
 Werner Pledath: Polizeibeamter auf der Wachstube
 Erwin Biegel: Straßenbahnfahrgast
 Curt Cappi: ein Fahrgast, der sich beschwert
 Karl Etlinger: weiterer Fahrgast, der sich beschwert
 Albert Probeck: Diener am Standesamt
 Julius von Szöreghy: streitsüchtiger Straßenbahnfahrgast
 Eleonore Tappert: dicke Frau in der Straßenbahn
 Karl Wagner: Fahrgast, der isst
 Manny Jacobowitz
 Gerhard Dammann

Karneval der Liebe wurde vom 26. Mai bis Anfang Dezember 1942 im Althoff-Atelier und im UFA-Atelier in Babelsberg sowie in den Hunnia-Ateliers in Budapest gedreht. Die Außenaufnahmen entstanden ab Ende August 1942 in Potsdam (rund um das Schauspielhaus, Bürgerhäuser am Stadtkanal, Potsdamer Straßenbahn). Der Film wurde von der Zensur mit einem Jugendverbot belegt und erlebte am 1. April 1943 in Königsberg seine Premiere. Am 9. April 1943 erfolgte im Elyseum auf der Prenzlauer Allee und im Elysium die Berliner Erstaufführung. Die Herstellungskosten betrugen 1,965 Mio. RM.

Im Film sind zahlreiche Lieder zu hören, die Michael Jary komponierte. Die Liedtexte stammen von Aldo von Pinelli und Hans Fritz Beckmann:

 Durch dich wird diese Welt erst schön
 Junger Mann
 Das Karussell
 Haben Sie schon mal im Dunkeln geküßt?
 Eins, zwei, drei, Hokuspokus
 Liebst du einmal
 Des Nachts

Die Filmbauten stammen von Alfred Bütow und Heinrich Beisenherz. Luggi Waldleitner hatte die Herstellungsleitung des Films inne.

http://dfiles.eu/files/b985mhstq

Samstag, 27. Juli 2013

Immer nur-Du! (1941)


Immer nur-Du! ist eine komische Musik-Romanze mit unerwarteten Ideen.

Inhalt:

Loni Carell (Dora Komar) und Will Hollers (Johannes Heesters) sind berühmte Operettenstars. Sie treten zum ersten Mal gemeinsam auf, doch es läuft nicht so harmonisch wie erwartet. Denn beide Stars wollen die Gunst des Publikums ganz für sich allein, und auch ihre Manager heizen die Konkurrenz der beiden kräftig an...

Regie:    Karl Anton
Drehbuch:    Karl Anton, Felix von Eckardt
Kamera:    Herbert Körner, Klaus von Rautenfeld
Schnitt:    Lena Neumann
Musik:    Friedrich Schröder

Johannes Heesters    ...     Will Hollers
Dora Komar    ...     Loni Carell
Fita Benkhoff    ...     Isolde Brummel
Paul Kemp    ...     Sepp Zeisig
Paul Henckels    ...     Direktor Schellhase

http://dfiles.eu/files/9yms46zvm

Samstag, 2. Februar 2013

Gasparone (1937)


Im Staat Olivia treibt nach Jahren der Pause erneut der Räuber Gasparone sein Unwesen. Sogar ein Bühnenstück, in dem Tänzerin Ita die Hauptrolle spielt, widmet sich seinen Taten...

Stab:

Regie    Georg Jacoby
Drehbuch    Werner Eplinius, Hans Leip, Rudo Ritter
Produktion    UFA, Herstellungsgruppe Max Pfeiffer
Musik    Peter Kreuder
Kamera    Konstantin Irmen-Tschet
Schnitt    Carl Otto Bartning

Besetzung:

    Marika Rökk: Revuestar Ita
    Johannes Heesters: Erminio Bondo
    Heinz Schorlemmer: Sindulfo
    Edith Schollwer: Gräfin Carlotta Ambrat
    Oskar Sima: Massacci alias Gasparone
    Leo Slezak: Statthalter Nasoni
    Rudolf Platte: Gastwirt Benozzo
    Elsa Wagner: Tante Zenobia
    Ursula Herking: Sora
    Ernst Behmer: Kutscher Sokrates
    Armin Süssenguth: Graf Jucundus
    Erwin Biegel: Mann mit weißer Nelke
    Paul Schwed: Polizeihauptmann
    Erich Kestin: Adjutant
    Max Harry Ernst: Gast im Revuetheater
    Charles François: Zivilbeamter
    Egon Stief: 1. Mitglied der Schmuggelbande Massaccios
    Walter Klam: 2. Mitglied der Schmuggelbande Massaccios
    Ferdinand Robert: Gast bei der geplanten Verlobungsfeier
    Hildegard Busse: 1. Gast bei der Hochzeitstafel
    Fritz Draeger: 2. Gast bei der Hochzeitstafel

1002 Mb und gute Qualität:

http://dfiles.eu/files/4d5jvwnk5

Donnerstag, 24. Januar 2013

Das Hofkonzert (1936)


Das Hofkonzert ist ein deutscher Musikfilm von Detlef Sierck aus dem Jahr 1936. Er beruht auf der Operette Das kleine Hofkonzert von Edmund Nick, Paul Verhoeven und Toni Impekoven.

Handlung:

Deutschland zur Biedermeierzeit: Am fürstlichen Hof zu Immendingen droht das alljährliche Hofkonzert auszufallen, da die Sängerin Pinelli wegen Liebeskummer stimmlich indisponiert ist. Landesfürst Serenissimus lässt daher nach der Sängerin Belotti in München schicken. Zur gleichen Zeit erreicht die junge Christine Holm Immendingen. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, der aus Immendingen stammen soll, und macht bereits an der Grenze die Bekanntschaft mit dem Leutnant Walter von Arnegg, der sich in sie verliebt...

Stab:

Regie     Detlef Sierck
Drehbuch     Franz Wallner-Basté, Detlef Sierck
Produktion     UFA, Herstellungsgruppe Bruno Duday
Musik     Robert Schumann, Edmund Nick, Ferenc Vecsey
Kamera     Franz Weihmayr
Schnitt     Erich Kobler

Besetzung:

    Marta Eggerth: Christine Holm alias Sängerin Belotti
    Johannes Heesters: Leutnant Walter von Arnegg
    Herbert Hübner: Staatsminister von Arnegg
    Otto Tressler: Landesfürst Serenissimus
    Rudolf Klein-Rogge: Oberst Flumms
    Flockina von Platen: Gräfin Hadersdorff
    Ernst Waldow: Damenwäschevertreter von Zunder
    Hans Richter: Gefreiter Veit
    Ingeborg von Kusserow: Zofe Babette
    Kurt Meisel: Leutnant Florian Schwälble
    Alfred Abel: Dichter Knips
    Edwin Jürgensen: Theaterintendant
    Rudolf Platte: Hofkapellmeister
    Iwa Wanja: Sängerin Tamara Pinelli
    Günther Ballier: Chefoffizier der Hofarchive
    Johannes Bergfeldt: Lakai beim Hofkonzert
    Fritz Berghof: Drehorgelspieler
    Jac Diehl: Mitglied des Hofochesters
    Fritz Eckert: Offizier der Grenzwache
    Hildegard Friebel: Jüngere Hofdame
    Hans Halden: Arzt
    Hans Hermann Schaufuß: Bibliothekar
    Carl Merznicht: Hornbläser des Hoforchesters
    Oscar Sabo: Paukenspieler des Hoforchesters
    Werner Stock: Fotograf
    Armin Süssenguth: Offizier der Hofarchive
    Toni Tetzlaff: Ältere Hofdame
    Theodor Thony: Mitglied des Hoforchesters
    Inge Vesten: Jüngere Hofdame
    Max Vierlinger: Geiger des Hoforchesters
    Ruth von Zerboni: Vertraute der Gräfin Hadersdorff
    Thea Truhlsen: Vertraute der Sängerin Pinelli
    Berthold Ebbecke: Offizier der Hofarchive
    Ilse Sommer: Jüngere Hofdame

Die Dreharbeiten zu Das Hofkonzert fanden von Ende August bis Mitte November 1936 auf Schloss Veitshöchheim bei Würzburg sowie im Ufa-Atelier Neubabelsberg statt. Johannes Heesters hatte zuvor bis April für den Film Der Bettelstudent, seinem ersten Film für die UFA, vor der Kamera gestanden. Martha Eggerth war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits eine weltbekannte Sopranistin. Zwischen den beiden Hauptdarstellern kam es während der Dreharbeiten zu Spannungen, da am Set auch Eggerths damaliger Lebensgefährte Jan Kiepura die Dreharbeiten verfolgte. In einer Szene, in der Heesters und Eggerth sich küssen sollten, verweigerte Eggerth den Filmkuss, sodass die Szene mehrfach wiederholt werden musste.

Eggerth und Heesters singen im Film mehrere Lieder, darunter Wunderschön ist es, verliebt zu sein, Denkst Du nie daran? und Fröhlichkeit, Seligkeit. Die musikalische Leitung und die Liedbearbeitung übernahm Edmund Nick, die Liedtexte stammen von Hans Bussmann, Kurt Heynicke, Eduard Mörike und Aldo von Pinelli.

Das Hofkonzert erlebte am 16. Dezember 1936 im Ufa-Palast Hamburg seine Premiere. Die Berliner Erstaufführung fand zwei Tage später statt.

Die Handlung des Films nimmt wie auch das zugrundeliegende Theaterstück Bezüge zu Carl Spitzwegs Biedermeier-Zeit. Knips’ Dachkammer gleicht der Dachkammer auf dem Gemälde Der arme Poet im Detail, wie auch die Figur des Knips dem armen Poeten selbst nachempfunden ist. Die Bauten des Films schuf Fritz Maurischat, die Kostüme stammen von Manon Hahn.

http://dfiles.eu/files/rnqr0slbg

Donnerstag, 16. August 2012

Rosen in Tirol (1940)


Die musikalische Filmkomödie Rosen in Tirol gilt als Adaption der berühmten Operette Der Vogelhändler (Carl Zeller), doch die Handlung wurde grundlegend geändert. Bis auf das Lied Rosen in Tirol, das im Film von Johannes Heesters gesungen wird, sind in der Verfilmung nur manche Namen aus der Operette erhalten geblieben. Die männliche Hauptperson wurde mit dem populären Johannes Heesters besetzt, für den die Rolle des Grafen von Waldendorf erfunden wurde. Die Titelrolle des Vogelhändlers, die Hans Holt übernahm, kam trotzdem zu Werbezwecken als Nebenrolle vor. Dreharbeiten waren vom 17. Juni 1940 bis September 1940 in Prag und Zell am See, die Uraufführung erfolgte am 5. Dezember 1940 im Berliner Gloria-Palast.

Länge    98 Minuten
Altersfreigabe    FSK 12

Stab:

Regie    Geza von Bolvary
Drehbuch    Ernst Marischka
Produktion    Terra Film
Musik    Franz Grothe
Kamera    Willy Winterstein
Schnitt    Alice Ludwig

Besetzung:

    Leo Slezak: Baron Weps
    Elfriede Datzig: Christl Leitner
    Hans Moser: Wiesl
    Marte Harell: Fürstin Rosemarie von Lichtenberg
    Theo Lingen: Baron Leberle
    Theodor Danegger: Fürst Heinrich Dagobert von Lichtenberg
    Hans Holt: Adam Landberger
    Dorit Kreysler: Lisa
    Johannes Heesters: Graf Herbert von Waldendorf
    Josef Eichheim: Fichtentaler
    Erika von Thellmann: Baronin Adelheid
    Rudolf Carl: Forstadjunkt Xaver Hinterberger
    Julia Serda: Gräfin Brix
    Friedl Haerlin: Therese

http://depositfiles.com/files/144whbrvp

Mittwoch, 15. August 2012

Es lebe die Liebe (1944)


Tenor Manfred Richter (Jopie!) ist der Star des Berliner Apollo-Theaters von Direktor Hanke. Der Direktor plant eine neue Revue mit Manfred in der Hauptrolle, doch lehnt der sämtliche vorgeschlagenen Bühnenpartnerinnen ab. Bei Dreharbeiten in Barcelona sieht er die Spanierin Manuela del Orta tanzen und singen und ist begeistert und ein wenig verliebt...

Es lebe die Liebe beruht auf dem Roman Das Rätsel Manuela von Anna Elisabeth Weirauch. Der Film wurde vom 30. August bis Mitte November 1943 in den Hostiwar-Ateliers in Prag gedreht. Er erlebte am 24. Mai 1944 in München seine Premiere.

Im Film sind verschiedene Lieder zu hören, die Peter Kreuder komponierte und zu denen Hans Fritz Beckmann die Liedtexte schrieb:

    Mein Herz müßte ein Rundfunksender sein
    Auf all’ meinen Wegen, kommst du mir entgegen
    Ein Stern ist vom Himmel gefallen 

Stab:

Regie    Erich Engel
Drehbuch    Walter Wassermann
Lotte Neumann als C.H. Diller
Produktion    Bavaria Filmkunst, HG Fred Lyssa
Musik    Peter Kreuder
Kamera    Erich Claunigk
Schnitt    Friedel Buckow

Besetzung:

    Johannes Heesters: Manfred Richter
    Lizzi Waldmüller: Manuela del Orta
    Hilde Seipp: Fritzi Lindner
    Will Dohm: Direktor Hanke
    Heini Handschumacher: Petri
    Viktor Afritsch: Ballettmeister Hofer
    Maria Loja: Juanita
    Hilde von Stolz: Kitty
    Christa Dilthey: Alice
    Adolf Fischer: Inspizient Nostitz
    Egon Vogel: Garderobier Gehrke
    Rudolf Stadler: Inspizient Nostitz
    Angelo Ferrari: erster Assistent von Direktor Hahne
    Jur Arten: zweiter Assistent von Direktor Hahne
    Lisa Siebel: erste Begleiterin Manfreds im Barcelona Varieté
    Dithe Sanders: zweite Begleiterin Manfreds im Barcelona Varieté
    Traute von Hoffensthal: Frl. Schwenk, Direktor Hahnes Sekretärin
    Ernst G. Schiffner: Filmdirektor im Varieté
    Franz Weber: Aufnahmeleiter
    Illo Gutschwager: Bühnenarbeiter
    Alexandra Nadler: Tänzerin
    Joseph Offenbach

http://depositfiles.com/files/b141f9de1